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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887256288
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242253
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung
Volume count:
2.1904
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1904
Scope:
X, 719 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

352 Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes u. der Einkommensverteilung. —[1810 
Da der Kreis der Versicherten sich in diesen drei Epochen von 18,8 auf 18,1 und 
18,6 Mill. Personen ausgedehnt hat, so mußten die Unglücksfälle absolut stark wachsen; aber 
fie haben 1889 -1894, und noch mehr 1894 —-1899 auch relativ zugenommen. Die Zu— 
nahme der kleinen Unfälle, welche in Deutschland von den Krankenkassen behandelt werden, 
ällt dabei nicht sehr ins Gewicht, weil sie wahrscheinlich zum großen Teile nur eine 
statistische, nicht eine wirkliche ist; früher nicht gemeldete kleine Unfälle, die nur einige 
Tage arbeitsunfähig machen, werden jetzt gebucht. Aber auch die anderen großen Un— 
fälle haben sich 1888 —1899 um 820/0 relativ vermehrt; die Zahl der Toten hat sich 
mehr als verdoppelt; die der dauernd Erwerbsunfähigen hat dank der zunehmenden 
aͤrztlichen Kunst und besseren Behandlung allerdings wesentlich abgenommen. Da zu—⸗ 
zleich die Unfallverhütung sich sehr verbessert hat, so kann die wachsende Zahl der 
größeren Unfälle von 2,8 auf 5,6 pro 1000 Arbeiter nur bedeuten, daß die Gefahren 
der Maschinentechnik sich sehr gesteigert haben. Sie erscheinen noch größer, wenn man 
die Unfälle nicht auf alle versicherten Arbeiter (von welchen viele nur einen Teil des 
Jahres beschäftigt sind), sondern auf die sogenannten Vollarbeiter bezieht, d. h. auf die 
Zahl von Arbeitern, die herauskommt, wenn man 800 Arbeitstage gleich einen Voll—⸗ 
arbeiter setzt. Nach diesen Berechnungen haben die gewerblichen Berufsgenossenschaften 
1899 eine durchschnittliche Zahl ernster Unfälle von 8,8 auf 1000 Vollarbeiter gezählt; 
sie finkt in einzelnen Gewerben auf 1,4 (Seidenindustrie) und 0,4 (Tabak) herab, steigt 
aber im Bergbau auf 12,4, in der Holzindustrie auf 11,218,7, in der Müllerei auf 
14,4, in einzelnen Baugewerbegruppen auf 17,6, steht auch in der Binnenschiffahrt und 
im Fuhrgewerbe auf 11,7 und 16,6. Das heißt in den gefährlichen Gewerben kommen 
zährlich auf 100 Arbeiter 122, in allen Gewerben 0,85 erhebliche Berufsunfälle, 
vährend an Krankheiten 88 0/0 1899 verzeichnet wurden. Die Krankheiten sind also 
11mal so häufig wie die erheblichen Unfälle. 
Machen diese Zahlen begreiflich, daß man sich viel früher um die erkrankten als 
um die im Berufe verunglückten Arbeiter kümmerte, so zeigen sie doch auch, um welch' 
harte, regelmäßige Opfer es sich dabei in neuerer Zeit handelt. Die Verweisung auf 
die Armenpflege oder auf milde Gaben der Unternehmer, auf Sammlungen bei Massen⸗ 
anglücken konnte nicht genügen. Das öffentliche Gewissen erwachte von 1860 — 1880 und 
forderte entweder Verschärfung der privatrechtlichen Haft der Unternehmer für die Un— 
älle in ihren Betrieben, wodurch man diese zur privaten Unfallversicherung zwang, 
oder Herstellung einer ausreichenden öffentlichen Versicherung. Wir haben davon im 
nächsten Paragraphen zu reden. 
e) Außer dem Berufsunfall schmälert nun aber auch die dauernde anstrengende 
heutige Berufsarbeit langsam und nach und nach die korperliche Kraft vieler Arbeiter. 
Besonders die schwächlicheren Individuen und die in gesundheitsgefährlichen Betrieben 
Arbeitenden find oft schon vom 80., 40. oder 50. Jahr an nicht mehr fähig, harte 
Arbeit zu verrichten. Die neuere Altersstatistik der Akkordverdienste zeigt, bei wie vielen 
Thätigkeiten, die vor allem starke Körperkraft fordern, sehr frühe der Verdienst abnimmt. 
Für viele Arbeitsstellen suchen die Unternehmer nur junge, kräftige Leute, entlassen die 
älteren. Giebt es nun auch noch zahlreiche Stellen, bei denen es nicht so auf Körper— 
kraft wie auf Erfahrung und Umsicht ankommt, die große Tatsache bleibt, daß in allen 
Berufen, welche zugleich volle Körperkraft fordern, eine durch Krankheiten, Kräfteverbrauch, 
oft auch durch schlechte Ernährung, durch sonstiges hartes Schicksal sich steigernde Ab— 
gahme der Leistungsfähigkeit und Verdienstmöglichkeit sich einftellt. Auf 1Mill. ver—⸗ 
ficherter Personen kamen neuerdings in Deutschland jährlich In valide im Alter von 
20 29 234, in dem von 80—389 340, in dem von 40— 49 164, in dem von 50—59 
1150, in dem von 60—- 69 2044. Für sie alle hört mit dem Eintriit der Invalidität 
die eigentliche Verdienstmoglichkeit auf. Es muß irgendwie für sie wie für die gesorgt 
werden, welche vom 70. Jahre an — und das gilt für die meisten — nicht mehr voul 
arbeiten können. Gewiß konnen sich manche dieser Invaliden oder Alten da und dort 
noch etwas, z. B. als Vortiers. nußlich machen; zumal die älteren Frauen sind in der
	        

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