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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887256288
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242253
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung
Volume count:
2.1904
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1904
Scope:
X, 719 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

1081)] Die verschiedenen Ursachen des zunehmenden Handels. 623 
und Grenzgestaltung der Staaten weist erhebliche Teile einzelner Länder auf stärkeren 
Auslandsverkehr an als andere. Für alle Staaten, die sich ausdehnen, wie Preußen 
1815, der Zollverein 1834 -1870, für alle Länder, deren innere Zollschranken fallen, 
sommen längere Epochen, in denen ohne starke Zunahme des Außenhandels der Schwer⸗ 
ounkt auf der Zunahme des inneren Verkehrs liegt. Das Wachsen des Außenhandels 
ist so stets ein sehr kompliziertes Ergebnis verschiedener Ursachen und nicht bloß von 
zünstigen. Aber immerhin bleibt der Satz wahr, daß eine Zunahme eher auf Fort— 
schritt, eine Stabilität oder Abnahme eher auf ungesunde wirtschaftliche Zustände 
hzinweift. 
In das komplizierte Spiel der Ursachen, die den Außenhandel beherrschen, greift 
nun die jeweilige Handelspolitik als eine von vielen, häufig nicht als die wichtigste 
ein. Stets ist der Bedarf fremder Ware und die Zahlungsfähigkeit der Nation resp. 
die Möglichkeit, Gegenwerte zu beschaffen, das eigentlich Entscheidende für den inter— 
nationalen Handel. Sind diese letzien rein wirtschaftlichen Ursachen stark vorhanden, 
so wächst der Handel bedeutend auch bei Schutzzollsperre; und ein armes Land hat mit 
Alem Freihandel keine große Aus- und Einfuhr. Großbritanniens Gesamthandel stieg 
7871840 unter dem Sperrsystem von 84 auf 184 Mill. E, 1840- 1880 unter 
— Der 
franzoͤsische Handel nahm 18251860 zu von 954 auf 4174 Mill. Fres. (1:4), 1860 
his 18860 anf 8301 (1: 2); wenn er dann bis 1900 nur auf 8807 Mill. Fres, stieg, so 
ist immer die Frage, sind die Schutzzölle oder die wirtschaftlichen Bedarfsursachen die 
Hauptsache. Natürlich übt aber jede freihändlerische Politik einen Reiz zur Zunahme, 
oͤde schußzzöllnerische eine umgekehrte aus; und beide wirken auf die Art sowohl der 
Produktion als des Verkehrs, also auf die einzelnen Zweige und Richtungen des inter— 
Jationalen Handels. Das wissenschaftlich Bedeutungsvollste, was aus der Handels— 
statistik fich für wirtschaftliche und handelspolitische Zwecke herauslesen läßt, ergiebt 
sich also erst aus ihrem Detailstudium nach Handelsrichtungen und Warengattungen. 
Doch hierauf hier einzugehen, fehlt der Raum. 
Wir werden als Gesamtergebnis der obigen Zahlen nur sagen können: die 
europäische Handelsstatistik zeigt 1800 —1840 einen mäßigen Fortschritt, der ebenso auf 
den damaligen mäßigen Wohlftand und geringen Verkehr zurückgehen wird wie auf die 
Schutzzölle; sie zeigt ein enormes Wachsstum von 1840 -1880, was mit der liberalen 
Handelspolitik, aber wohl noch mehr mit andern Ursachen zusammenhängt; sie zeigt in 
England und Frankreich 1880—1900 eine gewisse Stabilität, die nicht (edenfalls nicht 
ür“ England) aus der Handelspolitik allein, sondern wesentlich auch aus andern Ur⸗ 
achen zu erklären ist; Rußland, die Vereinigten Staaten, Osterreich zeigen 1880—1900 
Fortschritte, die trotz der höheren Schutzzölle erfolgen, die auf die Agrarausfuhr und 
sonstiges Gedeihen zurückgehen; Deutschland zeigt eine sehr starke Zunahme seines 
Außenhandels, fie ist also wenigstens durch seine Schutzzölle nicht gehindert worden; sie 
beruht hauptsächlich auf seiner Kaufkraft für Rohstoffe, Kolonialwaren und Lebensmittel, 
für die wir durch Industrie- und Kapitalexport, sowie durch unsere großen Reedereien 
die Zahlung zu beschaffen imstande waren. 
Wir haben dabei vorgegriffen auf die Zeit von 1875 - 1900. Ihre veränderte 
Handelspolitik haben wir nun zu erklären. — Das Hauptverdienst der Freihandels— 
heriode war die Milderung der älteren handelspolitischen Kämpfe, die völkerrechtliche 
Frmöglichung eines großen internationalen Handels, wie die Weltgeschichte ihn bisher 
nicht gekannt hat. In diese Bewegung kommt nun ein gewisser Stillstand, es folgt 
eine neue Zeit stärkerer Kämpfe, die aber doch wesentlich anderer Natur sind als die 
des 17. und 18. Jahrhunderts. 
266. Die Rückkehr Rußlands und der Vereinigten Staaten zum 
Hochschutzfystem im leßten Viertel des 19. Jahrhunderts. Von 1780 
dis 1875 waren die freihändlerischen Gedanken im Vordringen gewesen, von 1875 bis 
heute führen sie bald kümmerliche, vald wirkungsvolle Rückzugsgefechte. Eine neue Epoche 
des Schutzzolles, ja des Merkantilismus beherrscht die Welt. Bei aller wirtschaftlichen
	        

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Verkehr, Handel Und Geldwesen. Wert Und Preis. Kapital Und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung. Duncker & Humblot, 1904.
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