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Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

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Bibliographic data

fullscreen: Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887256288
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242253
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung
Volume count:
2.1904
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1904
Scope:
X, 719 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
  • Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung (2.1904)
  • Title page
  • Contents
  • Drittes Buch. Der gesellschaftliche Prozeß des Güterumlaufes und der Einkommensverteilung
  • Viertes Buch. Die Entwickelung des volkswirtschaftlichen lebens im ganzen
  • Index

Full text

1087)] Der Hochschutzzoll Frankreichs 1888—-1900. 629 
Eroberungspolitik große Kriege und die von Alexander von Humboldt schon bei der 
Annexion von halb Mexiko prophezeite Zerreißung der Union kommen werden. Die 
Idee einer Welthandelsherrschaft, die einst Spanien, dann Frankreich und England be— 
seelte, zu großen Thaten, aber auch zu falscher ungerechter Politik lockte, ist die neue 
Fata Morgona, welche jetzt die Yankeewelt blendet, berauscht und verführt. Wenn die 
Dinge so weiter treiben, so ist die Zeit nicht fern, da die Weltherrschaftskämpfe, 
einstens im Altertum und Mittelalter an den Mittelmeergestaden, von 1500 - 1815 
sn der Allantis ausgefochten, im Stillen Ozean, den die Union für ihre Domäne 
ansieht, zwischen ihr und den übrigen Großmächten entschieden werden müssen. Deutsch⸗ 
land wird an diesen Kämpfen weniger beteiligt sein als England, Rußland, Frankreich, 
China und Japan. 
Als charakteristisch verdient hier noch angemerkt zu werden, daß sowohl der am 
despotischsten, wie der am demokratischsten regierte Großstaat europäischer Rasse dem 
höchsten Schutzzoll und der aggressivsten Eroberungspolitik huldigt. Die republikanische 
Demokratie wie der Absolutismus münden in die gleichen Wege ein. 
267. Die neuere Hochschutzzollpolitik Frankreichs. Ganz im Gegensatz 
zu den zwei jugendlich wachfenden agrarischen Riesenreichen steht Frankreich mit seiner 
Aten Kultur, seinen alten Gewerben, seiner stabilen Bevölkerung. Und doch macht es 
in der Kückkehr zum Hochschutzzoll von 1885 an den beiden fast den Rang streitig. 
Fin reiches Land der Kleinbürger und Kleinbauern wird es doch seit 1815 bei 
wechselnder Regierungsform stets plutokratisch im Interesse der Großgrundbesitzer, Groß— 
fabrikanten und Großbankiers regiert. Die alte merkantilistische Politik wird von 
Rapoleon J. und den beiden folgenden Regierungen überboten; erst Napoleons III. 
Diftatur bringt eine Milderung des Systems (S. 619), aber in der Mehrzahl der 
maßgebenden Personen nicht eine Anderung der schutzzöllnerischen Überzeugungen. Die 
Worte Thiers von 1851 gegen die internationale Arbeitsteilung bleiben unvergessen: 
mit unserin Wein, unserer Seide, unseren Luxruswaren können wir nicht gegen die eng— 
cischen Riesen Kohle, Eisen, Baumwolle aufkommen; die Natur des Landes fordere gleich⸗ 
mäßige Ausbildung aller Erwerbszweige; der Freihandel, der alles dem Zufall über—⸗ 
lassen wolle, meinte er, sei eine Beleidigung der Gedanken Gottes. 
Schon in den sber Jahren hatte man bei jeder kleinen Stockung nach dem Schutz⸗ 
zoll gerusen. Nach dem Kriege von 1870-1871 machte die Steigerung der Staats⸗ 
ichuld eine Zollerhöhung nötig. Thiers war Präsident und der schußzöllnerische Baum— 
vollspinner Pouyer-Quertier sein Finanzminister; er hatte Bismarck in Frankfurt die 
ꝛwige Meistbegünstigung Deuischlands in Frankreich, statt eines vieljährigen Handels⸗ 
vertrags vorgeschlagen, weil der letztere die sofortige Erhöhung der Schutzzölle hindere, 
die ewige Meistbegünstigung aber nicht. 
Die Gesetzesentwürse von 1871 zielten auf hohe Rohstoffzölle, kompensatorische Zölle 
rür Textilwaren, Ausfuhrzölle, eine schutzzöllnerische Marinepolitik; sie wurden in der 
Hauptsache im Parlament durchgesetzt, scheltlerten aber an dem Widerspruch der Vertrags— 
aaten 1878 — 1875. Um so mehr pflegte man die indirekten Ausfuhrprämien, die rechtlich 
noch bestanden, die admission lemporaire von fremden Rohstoffen (die Scheine dafür 
wurden gehandelt und mißbraucht). Thiers war 1873 gefallen. Unter der Präsident⸗ 
schaft von Mac Mahon (13738—1879) hatte die Regierung keinen fest ausgesprochenen 
Standpunkt. Man machte Rußland 1874, Spanien 1877 handelspolitische Konzessionen, 
suchte die Verträge mit den anderen Staaten zu verlängern, bereitete endlich 187741879 
incn neuen Tarif vor, der nur mäßige Erhöhungen hatte. Oberhandelsrat und Corps 
legislatif waren noch für die Fortsetzung des Handelsvertragssystems. Und wenn dann 
379 1881 die schutzzollnerische Stimmung wuchs, die Kammerkommission viele wichtige 
Zollpositionen weit ůüber den Regierungstarif erhöhte, so wußte der Minister Tirard 
soch eine Majorität von Agrariern und Freihaändlern gegen die gewerblichen Schutzzöllner 
zu vereinigen. Das Zollgesetz vom 7. Mai 1881 hat einen Generaltarif für die Staaten 
ohne Vertrag, der 24 ö/ höher im Durchschnitt ist als der bisherige Vertragstarif. Der 
73 Verlraßtarif enthält nur geringe Erhöhungen. Immer hat er in den wichtigsten
	        

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