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Wirtschaft als Leben

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Bibliographic data

fullscreen: Wirtschaft als Leben

Multivolume work

Identifikator:
1887156356
Document type:
Multivolume work
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Grundriß der allgemeinen Volkswirtschaftslehre
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1900-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1887256288
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-242253
Document type:
Volume
Author:
Schmoller, Gustav von http://d-nb.info/gnd/118609378
Title:
Verkehr, Handel und Geldwesen. Wert und Preis. Kapital und Arbeit. Einkommen. Krisen, Klassenkämpfe, Handelspolitik. Historische Gesamtentwickelung
Volume count:
2.1904
Place of publication:
Berlin [u.a.]
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1904
Scope:
X, 719 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Index

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Index
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Wirtschaft als Leben
  • Title page
  • Contents
  • Der Wertgedanke ein verhülltes Dogma der Nationalölonomie
  • Die Herrschaft des Wortes
  • Die Grenzen der Geschichte 1903
  • Zur sozialwissenschaftlichen Begriffsbildung 1906-1909
  • Freiheit vom Worte. Über das Verhältnis einer Allwirtschaftslehre zur Soziologie 1923
  • Die Wirtschaftliche Dimension. Eine Abrechnung mit der sterbender Wertlehre 1923
  • Vom Wirtschaftsleben und seiner Theorie 1924
  • Index

Full text

Haushalten und Unternehmen, VII. 
195 
Verflechtung, im Walten generalisierender und isolierender Abstraktion, aus 
gelöst haben. Wie man dort mit „letzten Körpern“, müßte man hier mit 
„letzten Empfindungseinheiten“ arbeiten, mit „Geisterchen“. Auch in diesem 
ausmalbaren Jenseits der Erfahrung hört der „Parallelismus“ der Erschei 
nungen nur im Wege des Selbstbetruges auf. Freilich, diese „Geisterchen“ 
wären als etwas ebenso Minimalstes zu denken wie die „Atome“. Es ist also 
verzeihlich, wenn sich unser Denken in so niedlichen Dingern vergreift, und 
das Spiel der bloßen Empfindungen, hinter dem diese „Geisterchen“ ihr 
Wesen trieben, gleich für das Spiel der „Gehirnatome“ ansieht. Einfachheit 
geht unserem Denken stets über Erkenntnis. 
Ziehen wir nun den Vergleich, so ergibt sich im ganzen ungefähr das 
Folgende. Das zeitgebärende Urgeschehen am Ich, die einander ablosenden 
Empfindungen, versetzen wir, indem wir zu denken suchen, in einer zwei 
fachen Weise „hinaus“; (bei der Selbstbeobachtung „fingieren“ wir bloß das 
„hinaus“, wir trennen uns, denkend, entweder von unserer Person, oder von 
unserem „Körper“, oder von unserem Empfinden). Entweder versetzen wir 
es als Naturgeschehen „hinaus“, oder als Handeln. Im ersteren 
Falle kommt unser Denken, das nur vom Zusammenhang lebt, bloß aus 
eigenstem Hinzu tun, im Sinne der Verallgemeinerung, zu weiterer Be 
wegung. Damit, daß unser Denken zunächst ohne Fühlung mit dem „Hinaus 
versetzten“ bleibt, weil es Zusammenhang erst hineinbringen muß, erscheint 
uns die Natur als das fremd und abgerissen Gegebene, als ein V o r g e - 
gebenes. Hier können wir immer nur „begreifen“; in rein logischer 
Ausbeutung der Verallgemeinerungen, die unser Denken erst geschaffen hat. 
Das Handeln aber ist von Haus aus das in eitel Zusammenhang „Hinaus 
versetzte“. Deshalb ist uns die Welt des Handelns, mit der unser Denken 
niemals die Fühlung verliert, das schlechthin Gegebene. Hier durch - 
blicken wir Zusammenhänge, die unserem Denken gegeben sind, ohne daß 
es eines Hinzutuns der Verallgemeinerung bedürfe. Hier sind wir also im 
Rechte, wenn wir den Zusammenhang selber „hinaus“ versetzen. Weil 
wir ihn zugleich aber denkend beherrschen, ihn durchblicken, „verstehen“ 
wir. In dieser Art steht unsere Erkenntnis in bezug auf die Welt des 
Handelns im „Innern“, in bezug auf die Natur jedoch im „Außen“. 
Dieses „Außen“ darf übrigens nicht so aufgefaßt werden, als ob uns 
hier der Blick „i ns Innere der Natur“ fehlen würde. Die Natur ist über 
haupt nur so für uns da, daß unsere Erkenntnis einmal auch im „Außen“ 
steht! Es hängt dies mit der Verwahrung zusammen, als ob auch „Natur“ 
und „Welt des Handelns“ nichts als „Gebiete“ wären, die wir „hinaus“ ver 
setzen. „Gebiete“ sind es im praktischen Sinne, weil hier zu einer Arbeits 
teilung der Anlaß geboten ist. Um sie aber als „Gebiete“ im eigentlichen 
Sinne zu denken, müßte ein Drittes vorhanden sein, auf das wir sie 
13*
	        

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Vergangenheit Und Zukunft Der Sozialwissenschaften. Verlag von Duncker & Humblot, 1915.
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