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Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

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Bibliographic data

Full text: Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Das Erkenntnisproblem in der Philosophie und Wissenschaft der neueren Zeit (Bd. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Erstes Buch: Die Renaissance des Erkenntnisproblems
  • Zweites Buch: Die Entdeckung des Naturbegriffs
  • Drittes Buch: Die Grundlegung des Idealismus

Full text

Verhältnis von Zahl und Ausdehnung. 239 
sitzen, liegt ein fruchtbares und wichtiges Motiv des künftigen 
Differentialbegriffs; zugleich aber zeigt sich, dass die dialek- 
tischen Schwierigkeiten, die diesem Begriff entgegenstehen, hier 
noch kaum bemerkt, geschweige gelöst werden. Das Verhältnis 
zwischen dem Stetigen und dem Diskreten ist nirgends geklärt. 
Die Frage, ob der Begriff des Continuums oder der der Zahl sach- 
lich früher ist, wird in ihrer Allgemeinheit von Patrizzi abge- 
wiesen: sie ist müssig, da beide Momente auf einander bezogen 
sind und nur mit einander bestehen können. Wo er ihr den- 
noch näher tritt, da erscheint bei ihm die stetige unendliche 
Grösse als die Grundlage, aus der wir durch einen besonderen 
Akt des Geistes das Begrenzte erst heraussondern. Das Conti- 
nuum ist somit der fundamentalere Begriff und die Bedingung 
der Diskretion: die Arithmetik ist der Geometrie untergeordnet.) 
Die Setzung der arithmetischen Einheit wäre demnach so zu voll- 
ziehen, dass sie den Grundpostulaten der Continuität, vor allem 
also der unendlichen Teilbarkeit, nirgends widerstreitet. Statt 
dessen sehen wir, wie die entgegengesetzte Richtung eingeschlagen 
wird: der Begriff des „Minimums“ ist der Versuch, die stetige 
Quantität nach den Forderungen der diskreten Auffassung zurecht- 
zurücken und umzudeuten. Den echten „Königsweg der Geome- 
trie“, den Patrizzi nach seinem eigenen Ausspruch mit seiner Me- 
thode weisen will‚,%) hat er daher verfehlt: denn dieser liegt in 
der Richtung auf den Begriff und die Analysis des Unendlichen. 
Und der tiefere Grund hierfür liegt darin, dass er zwar die Zahl 
als ein Gebilde des Denkens erkennt und bestimmt, die stetige 
Ausdehnung aber nur als unabhängiges absolutes Sein behauptet, 
nicht aus einem eigenen Prinzip begründet hat. Bei Campanella, 
der Patrizzis Lehre fortführt, vollendet sich sodann die Hypo- 
stasierung des Raumes zu einer eigenen geistigen Wesenheit, der 
nicht nur Selbstbewusstsein und Selbsterhaltungstrieb, sondern 
sogar Unsterblichkeit zugesprochen wird. Hier sehen wir un- 
mittelbar den Zusammenhang zwischen der Raumlehre und der 
spekulativen Gotteslehre vor uns, der später von Henry More 
weiter entwickelt werden wird: Golt ist zwar nicht im Raume, 
wohl aber der Raum in ihm als seinem belebenden und erhal- 
tenden Prinzip zu denken.84)
	        

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Das Erkenntnisproblem in Der Philosophie Und Wissenschaft Der Neueren Zeit. Cassirer, 1906.
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