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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

398 Zweites Buch, Vorbemerkung. 
ernster Lectionen lehrte, dass Armuth und Elend die unvermeidlichen 
Folgen von kriegerischem Ruhm und Stolz sind; und dass natio- 
nale Würde und Glück lediglich in der freundlichen Concurrenz 
verschiedener Reiche in der Schöpfung, dem Austausch und der Ver- 
theilung jener verschiedenen materiellen und intellectuellen Gegen- 
stände gefunden werden kann, welche das Wollsein unseres Ge- 
schlechts befördern.‘‘ (1. c. Bd. I, 8. 169.) 
Ohne jedes Verdienst der Selbständigkeit ist Wade, history of 
the middle and working classes, 3. Auflage, London 1835 — ein 
Buch, das nur einige brauchbare kurze Uebersichten enthält. 
Ganz in demselben Geist wie Ure schreibt Cooke Taylor; nur 
bringt er weit weniger Thatsachen und weit mehr Polemik gegen 
Fabrikgesetze — entsprechend der etwas späteren Zeit, in der er 
schrieb. In dem Buche: Notes of a tour in the manufacturing dis- 
iricts of Lancashire, London 1842, wird das System der Grossin- 
dustrie als eine nicht zu ändernde "Thatsache betrachtet — was 
ganz richtig ist insofern, als kein Vernünftiger daran denken wird, 
eine vollzogene Steigerung unserer Productivkraft rückgängig machen 
zu Wollen. Dass die plötzliche Einführung dieses Systems in Folge 
neuer Lebensgewohnbheiten etc. gewisse störende Wirkungen hervor- 
zebracht habe, gesteht Talyor zu, ja er übertreibt sogar in Folge 
zeschichtlicher Unkenntniss die Plötzlichkeit des Umschwungs. 
Er weiss hübsch zu schildern das erstaunlich geschäftliche Ansehn 
der Stadt Manchester, die traurige Trennung der Arbeiter und 
Arbeitgeber, die, in getrennten Stadtvierteln wohnend, von ihren 
menschlichen Verhältnissen gegenseitig nichts wissen. Besonders 
schildert er höchst beweglich das grausame Elend der Arbeiter 
während der Geschäftsstockung und die erstaunlich würdige Hal- 
ung der Arbeiter in ihrer Noth. 
Aber es kommt ihm nicht der Gedanke, dass solches periodisches 
Massenelend die natürliche Folge einer auf weiten Absatz speculiren- 
len Industrie ist, sondern er ist ganz überzeugt, dass Krisen bei 
Freihandel nicht vorkommen würden — als ob in der Zeit der 
vorangegangenen Ueberspeculation nicht ebenfalls Kornzölle bestan- 
den hätten, und als ob überhaupt Zollverhältnisse das Schwan- 
ken des Absatzes verhindern könnten. Er plädirt für den Frei- 
handel während einer Krise, gerade so und mit gerade so viel 
Recht, wie heute die deutschen Fabrikanten während der Krise 
Schutzzölle verlangen. Freihandel konnte damals die englische In- 
dustrie überhaupt befördern und die Gefahr der Korntheuerung ver- 
mindern — nicht Absatzschwankungen verhüten. ; 
Demgemäss ist 'l’aylor ein Lobredner der Grossindustrie, die 
an sich die Arbeiter in die denkbar besten Verhältnisse . versetze; 
nicht die Arheiter, sondern die Vagyabunden in den grossen Städten
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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