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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

576 
Zweites Buch, Cap. 3. 
Freilich die Kriege des 18. Jahrhunderts wurden mit mehr 
Soldaten und Schiffen, mit besseren Waffen und überhaupt 
mit grösserem Aufwand geführt. Aber die Möglichkeit dieses 
Aufwands beruhte auf der heranwachsenden Macht des 
Capitals und dieses wusste den Kriegsaufwand zu einem neuen 
Mittel zur Befestigung seiner Macht zu gestalten. 
In alten Zeiten wurde Krieg geführt, indem die Militär- 
gewalt Gebrauchswerthe nahm, wo sie zu finden waren. Nun- 
mehr wurden auch die Mittel zum Kriegführen grossentheils 
gekauft und der Staat borgte die Kaufkraft von den Capita- 
listen. Er borgte sie, er nahm sie nicht. An anderem Ort!) 
habe ich ausgeführt, welcher Zusammenhang zwischen dem 
System vorwiegender indirecter Steuern, welche die Reicheren 
schonen und zwischen Staatsschulden besteht. Die indireeten 
Steuern schonen den Besitz jeder Art, ihre übermässige Aus- 
dehnung liegt ebenso im Interesse des Grundbesitzes als des 
Standes grösserer Kaufleute. Wenn aber der Staat grössere 
Schulden contrahirt, so muss er sich insonderheit an diejenigen 
wenden, welche Geldeapital zur Verfügung haben. Darunter 
können Grundbesitzer sein, diese aber werden als Verleiher 
von Geldeapitalien dann in die Interessenkreise des mobilen 
Capitals mit hineingezogen. Staatsschulden in gewissem Maasse 
sind sicher heutzutage natürlich, nützlich, nothwendig, Aber 
unleugbar sind sie eine Einrichtung, welche dem mobilen 
Capital auch in Zeiten, in denen es an kaufmännischer Anlage 
fehlt, gestattet, zu profitiren. Kriegsanleihen der Staaten ge- 
währen ‘den Capitalisten eine Anweisung auf die Erträge 
künftiger vom ganzen Volke gezahlter Steuern. Sie gewähren 
demjenigen, der in Nothzeit grössere Kaufkraft verfügbar hat, 
eine Macht, sich dauernd mit Hülfe des Staats die Arbeits- 
kraft der Nation tributpflichtig zu machen. Der Staat be- 
nutzt, wenn er in Bedrängniss kommt, die Macht des Capi- 
tals. zugleich aber erkennt er sie an und stärkt sie. 
Auch dies Verhältniss kam erst nach Entstehung der 
grossen Fabriken während des Kriegs mit Frankreich zur 
') In meinem Buche über Einkommensteuer. Bonn 1872.
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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