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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

L. Gesundheit der arbeitenden Bevölkerung. 797 
zwölf Uhr in der Nacht von der Grube kamen und ihren Speck an dem 
Feuer brieten, vermehrten dadurch den schon erstickenden Geruch in dem 
Schlafzimmer. Das Wasser war das einzige Getränk, das die Leute hatten; 
Jenn sie erzählten, dass kein Bierhaus in der Runde von sieben Meilen 
1a sei und wenn auch eins vorhanden wäre, so durften sie es, aus Furcht 
entlassen zu werden, nicht besuchen, Die Leute sagten alle aus, dass 
ihr Schlafraum ein gutes Beispiel von allen Schlafräumen des Landes sei; 
der einzige Unterschied sei nur die grössere oder geringere Anzahl von 
Jort Schlafenden, je nach dem Betrieb der Bergwerke., 
Seite 120. Mr. Riddall Wood, von der Manchester Statistical So- 
ziety , beschreibt einige der Schulen für die Stadtbevölkerung von Man- 
;hester, Liverpool, Leeds, Hull und York: 
„In einer Schule, worin der Durchschnittsbesuch die Zahl sechsund- 
dreissig überstieg, fand ich nur acht Schüler anwesend. Als ich nach dem 
Grunde fragte, erklärte mir die Lehrerin, dass der Rest ihrer Schüler die 
Masern hätte. Ich bemerkte ein Bett in dem Schulzimmer, worin ein von 
dieser Krankheit sehr entstelltes Kind lag. Ein anderes Kind war an den 
Masern gestorben. In einer anderen Schule. in Liverpool mit mehr als 
rierzig Schülern im Durchschnitt fand ich nur zehn. Als ich näher auf 
ien Grund einging, erfuhr ich, dass das Scharlachfieber ausgebrochen sei, 
Der Lehrer bemerkte: „Es ist äusserst seltsam, wie dieses Fieber nur 
meine Schule besuchende Kinder ergriffen hat, während meine Nachbarn 
davon verschont geblieben sind.“ Ich gab als Grund die Ueberfüllung der 
Schule an. Das Zimmer war niedrig. Wenn alle Schüler in demselben 
sitzen, so muss es ganz furchtbar überfüllt sein. Keine Ventilation war 
vorhanden. Ich fand, dass in vielen Schulen zwanzig bis hundert Schüler 
in einem schmutzigen Hause oder Keller gedrängt sassen ohne Luft oder 
Ventilation. Die Ausdünstung durch Athmen und Kleider war ausser- 
ordentlich gefährlich und muss der Gesundheit der Kinder sehr nachthei- 
lig gewesen sein.“ 
Seite 124. Mr. Riddall Wood wurde über die Wirkungen über- 
llter Wohnungen auf die moralischen Gewohnheiten in den verschieden- 
sten Städten examinirt: 
„In welchen Städten fanden Sie die grösste Ueberfüllung von Woh- 
nungen? 
In Manchester, Liverpool, Ashton-under-Lyne, Pendleton. In einem 
Keller in Pendleton waren drei Betten in den zwei Zimmern, aus denen 
lie Wohnung bestand. Keine Thür trennte die beiden Zimmer. In dem 
ainen Bett schlief der Mann und seine Frau; in dem zweiten ein Mann, 
seine Frau und sein Kind; in dem dritten schliefen zwei unverheirathete 
Frauenzimmer. In Hull habe ich ähnliche Fälle angetroffen. Eine Mutter 
von fünfzig Jahren schlief mit ihrem Sohne von fünfundzwanzig in einem
	        

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Die Entwicklung Der Berliner Vorortgemeinde Kleinschönebeck-Fichtenau Unter Besonderer Berücksichtigung Der Finanzen. A. Deichert’sche Verlagsbuchhandlung, 1913.
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