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Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

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Bibliographic data

fullscreen: Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands

Monograph

Identifikator:
1891000233
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-260008
Document type:
Monograph
Author:
Held, Adolf http://d-nb.info/gnd/116681667
Title:
Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
Place of publication:
Leipzig
Publisher:
Duncker & Humblot
Year of publication:
1881
Scope:
XIV, 775 Seiten
1 Portrait
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Anhang. Belegstellen.
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zwei Bücher zur socialen Geschichte Englands
  • Title page
  • Einleitung zur sozialen Geschichte Englands von 1760-1832.
  • Erstes Buch. Soziale und politische Literatur von 1776-1832.
  • Zweites Buch. Entwicklung der Grossindustrie.
  • Erster Anhang. Vortrag über Handwerk und Grossindustrie.
  • Zweiter Anhang. Belegstellen.
  • Index

Full text

728 
Belegstellen, 
Bett; in demselben Zimmer schlief noch ein Miether. Ich habe mich 
zwei-, dreimal überzeugt, dass in Hull eine Mutter mit ihrem erwachsenen 
Sohne in einem Bett schlief und dass meistens noch andere Personen in 
demselben Zimmer in einem andern Bette schliefen. In einem Keller in 
Liverpool fand ich eine Mutter und ihre erwachsenen Töchter auf einem 
Bette von Spreu auf dem Boden in einer Ecke schlafen, und in einer an- 
dern Ecke hatten drei Schiffsleute ihr Bett. Ich habe mehr als vierzig 
Personen in demselben Zimmer schlafen gefunden, verheirathete und ledige, 
incl. natürlich Kinder und mehrere junge erwachsene Personen beiderlei 
Geschlechts. In Manchester fand ich sehr häufig ein solches Zusammen- 
schlafen. Ich will einen Fall erwähnen: ein Mann, seine Frau, sein Kind 
schliefen in einem Bett, in einem andern zwei erwachsene Frauenzimmer 
und in demselben Zimmer zwei junge unverheirathete Leute, Ich habe 
sogar einen Mann mit seiner Frau und der Schwester seiner Frau in dem- 
selben Bett schlafen gefunden. Ich habe mindestens sechs solcher Fälle 
in Manchester kennen gelernt, in welchen immer die unverheirathete 
Schwester erwachsen war. 
Wie viele Fälle haben Sie im Ganzen vorgefunden, in welchen Per- 
3onen verschiedenen Geschlechts zusammen. schliefen ? 
Ueber hundert, incl. natürlich die Fälle, in denen Personen ver- 
schiedenen Geschlechts in demselben Zimmer schliefen. — 
War €s so allgemein, dass es nicht als etwas Aussergewöhnliches 
oder Unrechtes erschien ? 
Man schien nichts Besonderes dabei zu finden. Als Beweis will ich 
folgenden Fall erzählen: In Pendleton besuchte ich die Wohnung einer 
Frau, deren Söhne mit ihr in einer Kohlengrube arbeiteten. Es war 
Nachmittag, als ein junger Mann, einer der Söhne, in seinem Hemd her- 
unterkam und sich vor das Feuer stellte, wo ein sehr anständig gekleidetes 
Frauenzimmer sass. Der Sohn bat seine Mutter um ein reines Hemd und 
nachdem er es erhalten, zog er ruhig sein schmutziges Hemd aus, wärmte 
das frische und zog es an. In einer anderen Wohnung in Pendleton sass 
ein junges Mädchen von achtzehn Jahren in ihrem Hemd am Feuer wäh- 
rend der ganzen Zeit meines Besuches. Beide Häuser gehörten Häuern 
‘colliers) von durchaus keinem schlechten Rufe. 
Waren Sie in der Lage, Demoralisation in Folge dieser Umstände 
zu bemerken ? 
Ich habe Beispiele kennen gelernt, in welchen Personen ihre Ver- 
dorbenheit diesen Zuständen selbst zuschrieben. So z. B. fand ich in 
Hull eine Hure in einem Zimmer, mit der ich mich über ihr Leben unter- 
hielt. Ich frug sie, ob sie nicht als ehrliches Dienstmädchen in einer 
besseren Lage sein würde, anstatt in Laster und Elend zu leben. Sie 
stimmte mir bei und als ich nach dem Grunde frug, der sie in ihre gegen- 
wärtige Lage gebracht, erwiederte sie, sie habe mit einer verheiratheten 
Schwester gewohnt und in demselben Bett mit ihrer Schwester und deren
	        

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Zwei Bücher Zur Socialen Geschichte Englands. Duncker & Humblot, 1881.
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