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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Natur und die menschliche Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

Zuerst wurden Werkzeuge erfunden, um die Handarbeit zu 
unterstützen, dann Maschinen, um sie zu ersetzen. Das Spinnrad, 
der Webstuhl, die Mühle waren die Maschinen des Alterthums, 
das der Handarbeit und dem Handwerk den bei weitem größern 
Antheil an der Güterzeugung überließ. Der stannenswerthe Auf. 
schwung der technischen Cultur unserer Zeit beginnt erst seit der 
Mitte des 18. Jahrhunderts, besonders gefördert durch die Fortschritte 
der Mechanik, der Chemie und Physik und aller andern Zweige der 
Natnrwissenschaften. Die welthistorische Erfindung des James Watt, 
dessen Verdienste die Nachwelt in immer hellerem Lichte erkennen 
wird, steht allen andern voran, da sie in alle Industriezweige um— 
gestaltend eingegriffen hat. Bei weitem der größte Theil aller 
Fabriken wurde bald in England durch Dampfkraft getrieben; 
dem Wasserrad ließ man nur bei besonders günstiger Lage sein 
früheres Geschäft. Schon seit dem Ende des 17. Jahrhunderts 
hatte man Versuche gemacht, den Dampf zur Bewegung von 
Maschinen zu verwenden und schon längst vor Watt waren die s. g. 
Newcomen'schen Dampfmaschinen, besonders in Bergwerken, in 
Gebrauch. Aber alle diese Versuche waren so unvollkommen, daß 
die Dampfmaschine durchaus kein Hebel für die Industrie hätte 
werden können, wenn nicht Watt's mechanisches Genie diese rohen 
Anfänge weiter entwickelt hätte. Die erste Dampfmaschine, welche 
in der Baumwollenindustrie in Anwendung kam, wurde im Vahre 
1785 zu Papplewick in Nottinghamshire von Watt selbst errichtet. 
Watts Erfindung machte die schnellsten Fortschritte. Nach einer 
officiellen Berechnung zählte man bereits im Jahre 1822 in Groß. 
britannien und Irland 10,000 Dampfmiaschinen, unter diesen waren 
mehrere mit 140 Pferdekraft, im Durchschnitt aber kam auf eine 
die Kraft von zehn Pferden; 1824 zählte man bereits 15, 000 
Dampfmaschinen. In den verschiedenen Zeugfabriken (Wolle, Baum— 
wolle, Seide und Leinwand) wirkten im J. 1839 74,094 Dampfma- 
schinen. Dabei muß man bedenken, daß die Dampfmaschinen Tag und 
Nacht in Bewegung gehalten werden können, daß aber ein Pferd nicht 
länger als acht Stunden des Tages angestrengt zu arbriten vermag, 
—
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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