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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Natur und die menschliche Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

Maschinen! zogen im Jahre 1880 Schaaren von Arbeitern, erhitzt 
durch die Lehren einiger ihrer vorgeblichen Freunde, durch gewisse 
Gegenden Englands. Sie ließen es bei den Maschinen nicht 
bewenden; in ihren Schlüssen die äußerste Consequenz nicht 
scheuend, zerbrachen sie auf den Landgütern die Sense, den Dresch— 
flegel, den Pflug. Damit widerlegten sie aber auch durch ihre eigene 
That die Irrlehre ihrer Verführer. Wer den Maschinen den Unter⸗ 
zang schwört, wer in dem großartigen Aufschwunge, den das 
Maschinenwesen besonders seit der Mitte des vorigen Jahrhunderts 
genommen hat, nicht einen ungeheuren Culturfortschritt der Menschheit 
erkennt, der darf auch nicht das roheste, einfachste Werkzeng in der 
Hand des Menschen lassen, denn es hat denselben Zweck wie die 
Maschine, Erleichterung und Ersetzung der menschlichen Arbeit. Wir 
müßten zu den Urzuständen unserer ersten Vorfahren zurückkehren, 
um das vollständig zu erreichen, was die vermeintlichen Freunde 
derjenigen Klasse von Menschen wollen, welcher durch nene Erfin— 
dungen und Vervollkommnungen Arbeit abgenommen wird. Grade 
darin, daß durch Benutzung natürlicher Kräfte dem Menschen Arbeit 
abgenommen und erspart wird, daß der Mensch heut zu Tage im 
Stande ist, mit geringerem Aufwande von Anstrengung und Zeit 
das hervorzubringen, wozu sonst die zehnfache Arbeit gehörte, das 
daher einst höheren Werth hatte und dessen Genuß den Menschen 
schwerer zugänglich war, darin liegt der Fortschritt der Menschheit, 
der Trinmph seines Geistes, seiner Macht über die Natur, damit 
hängt dann weiter die Veredlung und Versittlichung des Menschen 
zusanmien, und die Verschönerung seines materiellen Daseins. 
Der industrielle Fortschritt der Menschheit beruht auf dem 
Grade, in welchem sie sich die Natur dienstbar macht. Je mehr diese 
zur Mitwirkung an der Production herangezogen wird, desto mehr 
wird die menschliche Anstrengung, also die Arbeit, erleichtert und 
überflüssig. Da der Mensch aber nie müßig still steht, so wirft sich 
die durch Benutzung von Naturkräften überflüssig gewordene Arbeits- 
kraft auf neue Produetion, und auf diesem Wege schreitet die 
Menschheit unaufhörlich in der Erzeugung und allgemeinen Ver— 
breitung von Gütern fort.
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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