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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Natur und die menschliche Arbeit
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

dadurch zum Gehorsam zurückgeführt werden könnten, daß eine 
Maschiune erfunden würde, welche ihre Entbehrlichkeit in Aussicht 
stellte. Roberts dachte nach und erfand 1825 das „von selbst agi— 
rende Maulthier“. Es ist ein Spindelwagen, der sich von selbst, 
d. h. durch Maschinerie getrieben, ein und auszieht; früher wurde 
dieses Ein. und Ausziehen durch Menschenhände bewerkstelligt, jetzt 
haben diese nichs weiter zu thun, als das Einschütten der rohen 
Baumwolle und das Anknüpfen der zerrissenen Fäden zu besorgen. 
Diese Maschine schafft nicht nur eine größere Menge von Garn, 
sondern der darauf gewonnene Twist wird auch viel gleichmäßiger 
ind haltbarer, als auf dem durch Menschenhand bewegten Manlthier. 
Die wunderbare Vervollkommnung der Spinnerei und die 
vachsende Geschicklichkeit der Arbeiter brachte das Spinnwesen auf 
eine nie geahnte Höhe. Es kam nun darauf an, daß das Weben 
der Baumwolle mit dem Spinnen derselben gleichen Schritt hielt. 
Der Kraftwebstuhl, welchen Cartwright erfand, hatte für die Weberei 
dieselbe Bedeutung, wie die Erfindung Wyatts und Cromptons für 
die Spinnerei. Dr. Cartwright war ein Geistlicher in Kent. Er 
erzählt selbst, wie er zu dieser Erfindung kam. Er befand sich 
1784 zu Matlock in Gesellschaft von mehreren großen Fabrikherren 
ans Manchester. Diese erzählten, daß jetzt in Manchester so viele 
Spinnereien angelegt und so große Massen von Garn gesponnen 
würden, daß es bald an Händen fehlen würde, dies Garn alles 
zu weben. Cartwright antwortete: es müßte ein neuer Arkwright 
auferstehen, um eine Webemaschine zu erfinden. Die Fabrikanten 
erklärten dies für unmöglich; aber der geistliche Herr behauptete, 
daß eine Webemaschine eben so gut möglich sein müßte, als eine Spinn 
maschine. Dieser Streit führte ihn zum Nachdenken und es gelang 
hm endlich, einen Webestuhl zu erfinden, dessen sämmtliche Bewe— 
gungen. durch Maschinenkraft getrieben wurden. Dr. Cartwright 
erhielt im J. 1787 ein Patent für —DD 
Belohming von 10,000 Pfd. St. 
Die Fortschritte, welche der Kraftwebstuhl machte, waren an ⸗ 
fangs nicht so reißend, als man hätte denken sollen; daran war die 
große Unvollkommenheit Schuld; erst nach Beseitigung derselben ver⸗
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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