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Vorschule der Volkswirthschaft

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Bibliographic data

fullscreen: Vorschule der Volkswirthschaft

Monograph

Identifikator:
1891241699
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236791
Document type:
Monograph
Author:
Robolsky, Hermann http://d-nb.info/gnd/117533610
Title:
Vorschule der Volkswirthschaft
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Foerster
Year of publication:
1862
Scope:
764 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Vorschule der Volkswirthschaft
  • Title page
  • Die Natur und die menschliche Arbeit
  • Die Arbeitstheilung und ihre Grenzen
  • Der Werth und das Eigenthum
  • Die Concurrenz und der Preis
  • Die Arbeit und ihr Lohn
  • Der Capitalgewinn und der Wucher
  • Das Grundeigenthum und die Grundsteuer
  • Das Geld
  • Der Credit und die Banken
  • Die Capital-Association
  • Die Arbeiter-Associationen
  • Die Gewerbefreiheit und die Freizügigkeit
  • Die Handelsfreiheit
  • Die Theilbarkeit des Bodens
  • Das Bevölkerungsgesetz
  • Die Pflege der Armuth
  • Die Staatseinnahmen
  • Contents

Full text

74 
Flüsse, wo die Industrie jeder Art sich zu theilen und zu vervoll⸗ 
kommnen anfängt, und es erstrecken sich die Vervollkommnungen oft erst 
lange Zeit nachher in die inneren Theile des Landes. Ein Last⸗ 
wagen mit breiten Rädern, von zwei Menschen begleitet und mit 
acht Pferden bespannt, bringt in etwa sechs Wochen Güter bon un. 
gefähr vier Tonnen an Gewicht zwischen London und Edinburg 
hin und zurück. In etwa derselben Zeit führt ein Schiff mit sechs 
oder acht Mann, welches zwischen den Häfen von London und 
Leith fährt, oft Güter von zweihundert Tonnen an Gewicht hin 
und her. Somit können sechs bis acht Mann mittelst Wasser⸗ 
fracht eine solche Masse Güter zwischen London und Edinburg hin⸗ 
und herfahren, als fünfzig von hundert Menschen begleitete und 
von vierhundert Pferden gezogene Lastwagen mit breiten Rädern. 
Mithin muß auf Güter von zweihundert Tonnen, die mit der 
wohlfeilsten Landfracht von London nach Edinburg gebracht werden, 
der dreiwöchentliche Unterhalt von hundert Menschen, und ferner 
der Unterhalt, sowie, was dem Unterhalt ziemlich gleichkommt, die 
Abuutzung von vierhundert Pferden und fünfzig Lastwagen gerech⸗- 
net werden, während bei derselben Gütermasse, wenn sie zu Wasser 
verführt wird, nur der Unterhalt von sechs oder acht Menschen und 
die Slitage eines Schiffes von zweihundert Tonnen Gehalt, sammt 
dem Betrage des größeren Risicos oder der Differenz zwischen der 
Land und Wasser-Assecurranz gerechnet zu werden braucht. Gäbe 
es also keine andere Communication zwischen beiden Plätzen, als 
die durch Landfuhre, so würden sie, da keine anderen Güter von 
einem zum andern gebracht werden könnten, als solche, deren Preis 
im Verhältniß zu ihrem Gewichte sehr hoch wäre, nur einen gerin⸗ 
gen Theil jenes Verkehrs unterhalten können, der jetzt zwischen 
ihnen stattfindet, und nur wenig die Industrie aufmuntern, die sie 
jetzt unter einander befördern. Da könnte denn nur wenig oder 
gar kein Handel zwischen den verschiedenen Theilen der Erde statt 
finden. Welche Güter könnten die Kosten einer Landfracht zwischen 
London und Calcutta aus halten? Oder wenn einige so werthvoll 
wären, daß sie diese Kosten zu ersetzen vermöchten, mit welcher 
Sicherheit könnten sie denn durch; die Länder so vieler barbarischer
	        

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Vorschule Der Volkswirthschaft. Verlag von Otto Foerster, 1862.
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