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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Waffengänge Osterreichs u. Preußens; Preußen europ. Großmacht. 777 
Friedrich den Großen, war wenigstens viel gewonnen. Es 
war nicht mehr zu verkennen: dieser Militärstaat begann sich im 
Besitze Schlesiens über das Niveau der deutschen Mittelstaaten 
hinwegzuheben; Sachsen und Hannover, Württemberg und 
Bayern haben neben ihm seitdem nur noch Politik zweiten Ranges 
gemacht. Aber war damit schon überhaupt und für immer 
die Bohe der Geltung Osterreichs erreicht? Schon Friedrich 
der Große selbst hat es gelegentlich bitter erfahren müssen, daß 
nur sein Genius das feindliche Habsburg völlig schreckte; und 
mehr als einer seiner Nachfahren noch an der Krone hat 
Hsterreichs Herrschern auf gut konservativ als den Nachkommen 
der alten Träger der Kaiserkrone ehrfurchtsvoll gehorsamt. Eine 
Stufe erst, die wichtigste freilich, für die Erringung einer Stellung 
unmittelbar neben Österreich war erklommen: und noch bedurfte 
es des Versagens der österreichischen Initiative in den Freiheits⸗ 
kriegen, ehe der Deutsche in den Hohenzollern seine Führer, 
noch des für Öpsterreich unglücklichen Ausgangs der Kriege 
bon 1866 und 1870, ehe er in ihnen seine Kaiser begrüßte. 
III. 
Wie anders aber kehrte Friedrich der Große aus dem 
langen Kriege zurück, als er in ihn gezogen war. Frisch, auf 
der Höhe eines ungebrochenen Lebens, mit blitzendem Auge und 
tatenfroh hatte er ihn begonnen; — als er sich am 30. März 
1763, nach prunklosem Einzug, wieder in Berlin fand, war er 
seiner eigenen Ansicht nach ein Greis geworden. Freilich: das 
Feuer seiner blauen Augen ist erst mit seinem Tode erloschen, 
und warm schlug sein Herz wie einst für alles Große. Aber 
ein stählerner Idealismus in allem und jedem, größtem und 
kleinstem war seitdem das Prinzip dieses Lebens. Hinweg ist 
alles Flatterhafte, ja aller einst so freudige Sinn für das 
Außere, wie aus dem früher vollen gesellschaftlich froh belebten 
Antlitz die spitzen, charaktervollen Züge des alten Fritz geworden 
find, und nur das menschlich Ewige fesselt diesen Herrscher 
noch: sein Heer, sein Volk, seine Staaten. 
Und da war denn auf all diesen Gebieten jetzt die erste
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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