Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

13 — 
vor seinen, des Gesetzgebers, Gerichten Recht zu nehmen. Es 
ist auch hier ganz gleichgültig, ob solche Rechtssätze auf irgend 
einem Zugeständnisse oder einer Forderung des fremden Staates 
beruhen, oder ob sie vielleicht der Ausfluss unberechtigter An- 
massung des rechtsetzenden Staates sind, gleichgültig, ob der 
ausländische Staat Willens ist, derartige Rechte aus der Hand 
des gewährenden Staates entzegenzunehmen und sich ihrer zu be- 
dienen oder sich den ihm auferlegten Pflichten zu fügen, wenig- 
stens sich in eine Lage zu bringen, in der er sich ihnen fügen 
müsste, 
Wenn ich hiermit die denkbaren Gegenstände staatlicher 
Rechtsetzung in einer für unseren Zweck genügenden Zahl auf- 
geführt habe, so ist die weitere Aufgabe der Nachweis des 
Satzes: wenn es ein Völkerrecht giebt, das etwas anderes ist 
als Landesrecht — ich darf jetzt noch ganz auf sich beruhen 
lassen, wie solches Völkerrecht entstehen könnte —, So müssen 
die Beziehungen, die dies Völkerrecht regelt, anderer Natur sein, 
als die soeben aufgezählten. Anders ausgedrückt: die angeführten 
Beziehungen sind taugliches Objekt lediglieh für eine Regelung 
durch Landesrecht.') 
Wir sprechen zunächst von den Beziehungen der Individuen 
(und Verbände) zu einander und lassen dabei vorläufig den 
Fall ausser Auge, dass der rechtsetzende Staat zu den seiner 
Rechtsetzungsgewalt unterworfenen Subjekten auch fremde Staaten 
rechnet. Wir fragen zuerst: ist es denkbar und kommt es vor, 
dass eine andere Rechtsquelle Beziehungen dieser selben Indi- 
viduen unter sich ebenfalls normirt? Die Antwort lautet selbst- 
1) Das Thema ist so formulirt worden, um eine naheliegende petitio prin- 
cipli zu vermeiden. Die Doktrin, die man heute als die herrschende bezeich- 
nen kann, sagt: das Völkerrecht gilt‘ nur für und zwischen den Staaten, 
oder die Staaten sind die alleinigen Subjekte des Völkerrechts. Beide Wen- 
dungen sollen dasselbe bedeuten; nur bei Westlake, Chapters on the Prin- 
ciples of International Law. Cambridge 1894. p. 2, finde ich den seltsamen 
Satz, es sei pedantisch zu leugnen, dass Piraten und Blokadebrecher Subjekte 
des Völkerrechts seien, sie seien es eben kraft einer Regel des Völkerrechts, 
das freilich nur zwischen den Staaten geite. Im übrigen ist die herrschende 
Lehre darüber klar, dass das Völkerrecht nur Rechte und Pflichten der 
Staaten als solcher begründe, und wenn einzelne Vertreter dieser Ansicht 
für die Stellung der Staatsangehörigen in Bezug auf den völkerrechtlichen 
Verkehr nach dem Vorgange Stoerk’s (in H. H. II. S. 588 ff.) den Begriff 
des „Völkerrechtsindigenats“ angenommen haben (Gareis, Institutionen des
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador PDF DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Employment Psychology. MacMillan, 1924.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

Which word does not fit into the series: car green bus train:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.