Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

Vom Landesrechte gehe ich aus. Was darunter zu verstehen, 
habe ich soeben (S. 9) auseinandergesetzt —, alles innerhalb 
einer staatlichen Gemeinschaft entstandene Recht. Deshalb setze 
ich mich wohl keinem Missverständnisse aus, wenn ich der Ein- 
fachheit halber das staatliche, d. h. das von einem Staate 
hervorgebrachte Recht bei der folgenden Beweisführung schlecht- 
hin statt des Landesrechtes zu Grunde lege. Gesetzt, es gäbe im 
Staate auch anderes als staatliches Recht, so wäre doch in der 
hier fraglichen Hinsicht ein Unterschied zwischen diesem wich- 
tigsten und den anderen Theilen des Landesrechts nicht vorhanden. 
Jeder Staat nun regelt durch seine Rechtsordnung „Be- 
ziehungen“ aller der Subjekte, die er sich unterworfen denkt, 
d. h. für die nach seiner Meinung seine Autorität bestimmend ist. 
Es ist zunächst gleichgültig, ob seine Ansicht über den Umfang 
des Kreises, den er durch seine Normen beherrschen dürfe, 
überall getheilt wird. Bekanntlich sind die Auffassungen der 
Staaten hierüber nicht gleich. Vor allem nach der Richtung, ob 
und inwieweit sie es für zulässig halten, ihre Normen auf solche 
Subjekte zu münzen, die nicht zu den Gliedern ihres Körpers ge- 
hören, also auf Fremde im Gegensatze zu den heute meist Soge- 
nannten Staatsangehörigen. Die staatlichen Rechtssätze regeln 
entweder die Beziehungen der vom Staate als Rechtsunterthanen 
behandelten Individuen oder Verbände zu einander; ich will 
dies kurz, wenn auch nicht ganz genau, als Normirung privat- 
rechtlicher Beziehungen bezeichnen. Oder aber der Staat 
setzt Recht für die Verhältnisse dieser als rechtsunterworfen ge- 
dachten Subjekte zu sich, dem Staate, selbst; ich will diese Be- 
ziehungen einmal staatsrechtliche Verhältnisse nennen. Wichtig 
ist nun, dass der Staat zu seinen Rechtsunterthanen in dem fest- 
gestellten Sinne zuweilen auch fremde, ihm nicht eingegliederte 
Staaten rechnet, dass er Gesetze erlässt, deren Autorität von 
seinem Standpunkte aus auch solche fremde Staaten binden soll. 
Diese Gesetze können privatrechtliche wie staatsrechtliche Be- 
ziehungen der fremden Staaten im Auge haben. Es genüge als 
Beispiel zu erwähnen, dass der Gesetzgeber an eine auswärtige Re- 
gierung das Recht zur Stellung von Strafanträgen, das Recht vor 
den Landesgerichten zu klagen, die Fähigkeit im Inlande Grund- 
stücke zu erwerben verleiht, anderseits dass er einem andern 
Staate die Pflicht auferlegt, in vermögensrechtlichen Beziehungen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fifth month of the year?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.