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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

Object: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

294 Fünfzehntes Buch. Zweites Kapitel. 
Stätte seiner alten Thätigkeit, die Sorgen des Tages. Es 
war klar, daß jetzt, nach der in Worms gefallenen Entscheidung, 
vor allem hier der Anfang zum Aufbau eines neuen Lebens 
im Sinne der lutherischen Lehre gemacht werden mußte. Und 
hierfür genügte nicht der außerordentliche Aufschwung der 
Universität, der neben trefflichen neuen Lehrern und Förderern, 
einem Justus Jonas, Johann Bugenhagen, Aurogallus, unzählige 
Schüler zustrebten: eine neue Gemeindeverfassung kirchlicher Art 
mußte begründet werden. 
Die Anregung ging beim Fehlen des eigentlichen Seel— 
sorgers, Luthers, von anderen Theologen aus. Hierbei trat 
sehr bald ein akademischer Amtsgenosse Luthers, Andreas 
Bodenstein aus Karlstadt am Main, in den Vordergrund. 
Karlstadt war eine in sich zerrissene, ehrgeizige, dem Extremen 
zugeneigte Natur; sein Handeln stand unter dem Drucke nervöser 
UÜbereilung. Jetzt wollte er Luther verdunkeln, an seine Stelle 
treten. Er drang in die Seelsorge der Gemeinde ein und 
mahnte zum Fallenlassen äußerlicher katholischer Gebräuche; er 
erregte die Klosterbrüder Luthers, bis daß sie im Oktober 1521 
aufhörten, die Messe zu lesen. Er wirkte nicht aufbauend, 
sondern zerstörend; und bald zeigten sich die Ergebnisse seiner 
Thätigkeit in vereinzelten Tumulten. 
Luther sah dieser Entwicklung von seinem Patmos her 
mit steigender Besorgnis zu. Endlich litt es ihn nicht mehr 
auf der Burg; im Dezember 1521 kam er mit Lebensgefahr 
auf einige Tage nach Wittenberg. Aber vorübergehend, hatte 
sein Aufenthalt auch nur vorübergehenden Erfolg, obwohl 
Luther seine Wirkung durch die Veröffentlichung einer kleinen 
Schrift „Eine treue Vermahnung zu allen Christen, sich zu 
hüten vor Aufruhr und Empörung“ zu stärken suchte. 
Vielmehr ging Karlstadt eben jetzt vorwärts; seit Weih— 
nacht 1521 setzte er seine radikalen Forderungen völlig ins 
Leben. Er erteilte das Abendmahl in beiderlei Gestalt ohne 
priesterliche Abzeichen; er heiratete, obwohl geweiht; er ließ es 
geschehen, daß die Augustiner-Eremiten sich immer größeren 
Ausschreitungen hingaben; er begann, den Forderungen der
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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