Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 2)
  • Title page
  • Contents
    Contents
  • Fünfzehntes Buch. Drittes Kapitel. Kirchliches und politisches Reifen des Protestantismus
  • Viertes Kapitel. Kämpfe der Protestanten und der revolutionären Fürsten gegen den katholisch-absolutistischen Kaiser; Augsburger Reichstag und Religionsfriede des Jahres 1555
  • Sechzehntes Buch. Erstes Kapitel.Die naturalwirtschaftliche Reaktion, das Reich und die Territorien in der zweiten Hälfte des sechzehnten Jahrhunderts
  • Zweites Kapitel. Niederländischer Aufstand; Gründung der nord-niederländischen Republik
  • Drittes Kapitel. Protestantismus und Gegenreformation im Reiche bis zur Sprengung des Reichstages im Jahre 1608
  • Viertes Kapitel. Union und Liga. dreißigjähriger Krieg, westfälischer Friede

Full text

882 Sechzehntes Buch. Drittes Kapitel. 
fertigen! Aber Rudolf war, so sehr er es sein wollte, dennoch 
alles andre als ein Fürst; schwerfällig, schrullenhaft, eigensinnig, 
menschenscheu, wenn auch höchst klug und kunstverständig, lebte er 
innerhalb der Mauern seines Palastes halbwissenschaftlichem 
Sport und modischer Sammelwut. Und früh schon entwickelte sich 
seine abnorme Anlage zu geistiger Entartung Seit dem letzten 
Jahrzehnt des 16. Jahrhunderts konnte man bei ihm an 
krankhafter Verwandtenfurcht und Verfolgungswahn kaum noch 
zweifeln. Im Jahre 1578 hatte der Kaiser sich zum letzten— 
mal in Ögsterreich, 1583 in Ungarn, 1594 im Reiche an den 
ständischen Verhandlungen beteiligt; seitdem lebte er einsam und 
schweren Ausschweifungen ergeben im Innern seines Prager 
Palasts, von aller Welt, zuletzt sogar von seinen Räten zurück— 
gezogen und darum seit etwa 1600 einem Regiment der Kammer⸗ 
diener und anderer untergeordneter Persönlichkeiten unterworfen. 
Konnte ein solcher Monarch noch Erfolge von der Dauer 
auch nur eines Jahrfünfts erringen? Die tiefsten Erschütte— 
rungen standen bevor. 
Der Anstoß kam, wie so häufig in habsburgischen Landen, 
von Ungarn. Ungarn, noch nicht drei Menschenalter hindurch un⸗ 
verbrüchlicher Besitz Habsburgs, mehr als zur Hälfte unter 
türkischer Botmäßigkeit, durch die Nöte endloser Kriegszüge 
von Freund und Feind heimgesucht, von Kaiser und Reich in 
seinem verzweiflungsvollen Ringen gegen Osten lässig unterstützt, 
fühlte noch keineswegs in voraussetzungsloser Treue für das 
Haus Habsburg. Und seine selbständige Verfassung gestattete 
ihm, eifersüchtig über seine Sonderstellung im Kranze der habs⸗ 
burgischen Länder zu wachen. Von diesem Standpunkte aus 
sahen die ungarischen Stände mit Ingrimm, wie eine Anzahl 
von Landesämtern an Deutsche überging, wie Deutsche uralten 
Besitz des großen magyarischen Grundadels erwarben: „Ungarn 
für die Magyaren“ ward zum Schlagwort ihrer Unzufrieden— 
heit. Mit dem Anfang des neuen Jahrhunderts aber kam 
geistliche Bedrängung hinzu. In Ungarn hatten Luthertum 
und Calvinismus Adel und Bürgertum bis in die Tiefen 
ergriffen. Demgegenüber stützte sich Rudolf auf die katholischen
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

The Fiscal Problem in Missouri. National Industrial Conference Board, Inc., 1930.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How many letters is "Goobi"?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.