Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Völkerrecht und Landesrecht

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

25 
in der Gewohnheit nichts anderes als ein stillschweigendes Pak- 
tum oder führen sie doch auf ein solches zurück.!) Ist es rich- 
tig, fragen wir, dass ein „Vertrag‘“ objektives Recht für die Ver- 
tragschliessenden, dass ein Staatenvertrag insbesondere objektives 
Völkerrecht hervorbringt? 
Die Antwort hierauf wird dadurch so sehr erschwert, dass 
in der Sprache des Lebens sowohl wie in der Kunstsprache des 
Rechts — die Sprache des diplomatischen und sonstigen inter- 
nationalen Verkehrs eingeschlossen — mit der einen Bezeichnung 
„Verftrag‘ eine ganze Reihe von „Willenseinigungen‘“ belegt wird, 
die unter sich von der grössten Verschiedenheit sind. Ja, man 
muss sagen, dass, so lange das nicht anerkannt wird, auch eine 
Verständigung über jene so sehr umstrittene Frage geradezu un- 
möglich ist. Wenn jedem erlaubt ist, sich bei dem Worte 
„Vertrag“ sein Eigenes zu denken, dann behält sowohl der Ver- 
theidiger, wie der Gegner der Quellennatur des Vertrages Recht. 
Es ist in neuester Zeit vor allem Binding’s Verdienst, die 
starke Verallgemeinerung des Vertragsbegriffes mit Nachdruck 
gerügt und für eine richtige Behandlung der sogenannten Willens- 
einigungen in kurzen, aber inhaltreichen Sätzen den Weg ge- 
wiesen zu haben. ?) Dass seine Gedanken für das Völkerrecht von be- 
sonderem Werthesind, ist sofort vonJellinek®) festgestellt worden. 
Auf den folgenden Seiten ist dies eingehender auszuführen. 
IL 
Man hat davon auszugehen, dass der Begriff des Vertrags 
in erster Linie auf bestimmte Thatbestände des wirthschaftlichen 
Verkehrs der Individuen angewendet wurde und darum als Rechts- 
begriff auch zunächst und vornehmlich dem diesen Verkehr 
regelnden Rechte, dem Privatrechte, angehört. Hier ist einzu- 
u. Süd XI. S. 237) erklärt, bei Verträgen, in denen ausdrückliche internatio- 
nale Regeln für die Zukunft vereinbart würden, seien die Staaten „rechts- 
bildende Faktoren“. Wenigstens vermisst man eine Darlegung, inwiefern 
solche Regeln Gewohnheitsrecht sein sollen. Ebenso ist Gareis nicht ganz folge- 
richtig (a. a. 0. S. 32: der Vertrag ist „unselbständige, unechte Rechtsquelle‘‘). 
1) So Glafey a. a. O.; Schmalz a. a. 0. S. 10. Vgl. auch Bynkers- 
hoek, Quaestiones juris publici Il, 10 u. 6. 
2) Die Gründung des norddeutschen Bundes. Leipzig 1889. Aus der 
Festgabe der Leipziger Juristenfakultät für Windscheid. S. 69 f. 
3) System der subjektiven öffentl. Rechte. Freiburg 1892, S. 195 £.u. 8. 299 f.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Völkerrecht Und Landesrecht. Mohr Siebeck, 1907.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.