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Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

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Bibliographic data

fullscreen: Das Flammenzeichen vom Palais Egmont

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Handbuch der vergleichenden Statistik der Völkerzustands- und Staatenkunde
  • Title page
  • Contents

Full text

252 
SCHWEIZ — Sociales. 
Die Militärcapitulationen mit fremden Staaten sind verfassungsmässig 
verboten ; indessen lassen sich noch immer Tausende zu dem schmäh- 
ligen Söldlingsdienste in Neapel und Rom anwerben, wie auch sowohl 
die Franzosen als die Engländer während des orientalichen Krieges 
Schweizercorps bilden konnten. 
Sociales* Die Schweiz bietet das wunderbare Bild eines Staates 
von nur dritthalb Millionen Menschen dar, welcher, ungeachtet der 
localen Trennung durch die höchsten Gebirge, dennoch Angehörige 
dreier grosser Culturnationeii umfasst, — Angehörige ganz verschiedener 
Stämme, die nicht durch eine despotische Gewalt zusammengekettet, 
sondern durch die lebendige Ucborzeugung verbunden sind, dass dieses 
Verhältniss weit nützlicher, vortheilliafter und wohlthätiger für sie ist, 
als ein Anschluss an ihre grossen Stammnationen. — Wenn es 
gar keinen andern Beweis als diesen für die Güte des Fundamental 
verhältnisses der schweizerischen Einrichtungen gäbe, so wäre dieser 
allein schon unwiderlegbar. Da jeder Kanton souverän ist, so trifft 
man im Einzelnen viele verschiedenartige Verhältnisse. Allenthalben 
hat indess der Grundsatz Geltung: dass das Volk nach Maassgabe 
seiner Bedürfnisse und seiner Einsicht sich selbst regiert. In Folge 
dessen werden alle Beamten (auch die Richter, die nicht einmal studirt 
zu haben brauchen) vom Volke gewählt, und dies nur auf eine gewisse 
Zeitdauer. Es gibt also keinen Beamten st and, keine hohen Besoldun 
gen, keine Pensionen. Und doch herrscht hier (neben voller Press- 
und Versammlungsfreiheit) Ruhe und Ordnung, wie gewiss in keinem 
andern Lande in höherm Maasse (siehe die bereits citirte Schrift 
„Schweizerische Ziustände“). Die neue Bundesverfassung hat auch bereits 
mehrfach äusserst wohlthätig gewirkt, insbesondere auch auf Beschrän 
kung des „Kantönligeistes,“ so namentlich durch die Bestimmung, dass 
alle christlichen Schweizer in allen Kantonen gleiche Rechte geniessen ; 
dass alle Schweizer das Recht freier Niederlassung besitzen, dann 
durch Beseitigung aller Binnenmauthon, Einführung gleicher Münze, 
Maasse und Gewichte u. s. f. 
Im Einklänge mit den politischen Zuständen herrscht in der 
Schweiz auch in merkantiler Beziehung das Princip der Freiheit, — 
das Freihandelssystem. Mit welchem Erfolge? Die Eidgenossen 
schaft, höchst ungünstig gelegen, weit vom Meere, von den wichtig 
sten Bezugsquellen entfernt; rings umgeben von Staaten mit Prohi 
bitionen oder mindestens Schutzzöllen, und sonach von deren Märkten 
mehr oder minder ausgeschlossen ; dazu bei einer Theuerung der ersten 
Lebensbedürfnisse und bei sehr hohen Taglöhnen, — hat dennoch alle 
jene Schutzzollstaaten mit ihrer Industrie weit überflügelt, hat sich 
bereits vergleichsweise zum ersten Industrielande der Welt 
emporgeschwungen. --- H. v. Marschall berechnet den allgemeinen 
Handel; auf je 1 Mill. 
Einwohner. 
der Schweiz (1855) auf 750 Mill. Frku. = 500 Mill. 
Nordamerikas (18=%;) - 2683 - - = Dd 
Frankreichs (1855) - 3978 - - = 112 - 
Grosshritanieus (1854) - 6711 - - = 249 -
	        

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Origin, Birthplace, Nationality and Language of the Canadian People. Acland, 1929.
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