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Völkerrecht und Landesrecht

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Bibliographic data

fullscreen: Völkerrecht und Landesrecht

Monograph

Identifikator:
189206295X
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-239471
Document type:
Monograph
Author:
Triepel, Heinrich http://d-nb.info/gnd/117417920
Title:
Völkerrecht und Landesrecht
Place of publication:
Tübingen
Publisher:
Mohr Siebeck
Year of publication:
1907
Scope:
XII, 452 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
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Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

79 
and B, die bisher keinen Auslieferungsvertrag mit einander ge: 
schlossen haben, in einem einzelnen Falle übereinkommen, dass A 
den Verbrecher, der nach einer im Staate B begangenen That auf 
das Gebiet von A geflohen ist, an B ausliefere, so schliessen sie 
in der That einen echten Vertrag ab; der eine will „haben“, der 
andere „geben“. Wenn aber dieselben Staaten einen Auslieferungs- 
vertrag im gewöhnlichen Sinne, d. h. ein Abkommen über Voraus- 
setzung, Form, Wirkung u. s. w. aller sich möglicher Weise in Zu- 
kunft ereignenden Auslieferungen eingehen, so sind nicht diese 
künftigen Auslieferungen das, was sie in erster Linie wollen, 
sondern die Feststellung der Norm, nach der ihre Bezie- 
hungen hinsichtlich aller dieser künftigen Fälle einheitlich ge- 
segelt werden sollen. Das ist das Kriterium, nach dem die Schei- 
dung zwischen den „Staatsverträgen‘“, die echte Verträge, und 
denen, die Rechtssatzungen bedeuten, vorgenommen werden 
muss. Ich gebe zu, dass dies im einzelnen Falle recht schwie- 
rig sein kann, namentlich dann, wenn sich Verträge und rechts- 
normative Vereinbarungen in einem und demselben Instrumente 
nebeneinander vorfinden !); aber möglich ist sie immer. Die 
Verwechselung eines Vertrags mit einer rechtsetzenden Ver- 
einbarung wird dort kaum möglich sein, wo es sich um solche 
Verträge handelt, die analog den meisten obligatorischen Ver- 
irägen des Privatrechts durch einmalige Handlung einer oder 
beider Parteien erfüllt werden; eher schon, wo ein Vertrag über 
wiederkehrende Leistungen, und am leichtesten, wo ein „ding- 
licher“ Vertrag, um einmal diesen Ausdruck zu gebrauchen, zur 
Beurfheilung steht, d. h. eine dauernde vertragsmässige Aus- 
dehnung oder Beschränkung der einen Staatsgewalt gegenüber 
der andern. Allein bei näherem Zusehen, meine ich, wird sich 
auch in diesen Fällen der Zweifel stets beheben lassen. Weit 
schwieriger ist es jedenfalls, den beiden Arten von „Verträgen“ 
gesonderte Namen zu geben, die auf allgemeine Anerkennung 
Aussicht hätten. Ja, ich fürchte, jeder Versuch, dem theore- 
tischen Bedürfnisse in dieser Hinsicht entgegenzukommen, wird 
an der Hartnäckigkeit des Sprachgebrauchs scheitern. So weit 
wir im Folgenden zur Unterscheidung genöthiet sind, wollen wir 
1) Vergl. Bergbohm, Staatsverträge und Gesetze. S. 78. Gerade 
deshalb aber muss man sich hüten, schlechthin „die‘“ Handels-, Ausliefe- 
rungsverträge u. s. w. als Vereinharungen von Rechtssätzen aufzufassen.
	        

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Foreign Trade Zones (or Free Ports). United States Government Printing Off., 1929.
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