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Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

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Bibliographic data

fullscreen: Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064405
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236566
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVII, 411 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Zur Erneuerung des deutschen Bankgesetzes
  • Title page
  • Contents

Full text

Mittel zum Zweck der Regulierung des Geldumlaufs ist, daß die 
Fürsorge für die stete Einlösbarkeit der Noten die wichtigste Aufgabe 
der Bank darstellt, welcher sich die Kreditgewährung nach Art und 
Umfang stets unterzuordnen hat. 
Daß die Reichsbank die Bestimmungen des Bankgesetzes, welche 
ihre Kreditgewährung normieren, jemals willkürlich zu Ungunsten der 
Landwirtschaft gehandhabt hätte, kann niemand behaupten, geschweige 
denn beweisen. Ganz im Gegenteil läßt sich der Nachweis erbringen, 
daß die Neichsbank der Landwirtschaft gegenüber in ihren Ansprüchen 
an die ihr zur Diskontierung vorgelegten Wechsel weniger streng ist, 
als gegenüber den anderen Erwerbszweigen. Noch heute ist bei der 
Reichsbank eine aus den Zeiten der Preußischen Bank stammende 
Verfügung in praktischer Geltung, welche folgendermaßen lautet: 
„Wechsel, welche alls den Betrieben ländlicher Gewerbe, wie 
alls dein Ankallf voll Getreide und Kartoffeln zum Brennen, voll 
Ölsamen für Ölmühlen, aus dem Verkailf von Holz, Getreide, 
Spiritus hervorgegangen silld, werdeil auch ohne Hinzutritt eines 
kaufmännischen Verbilndeileil voll Gutsbesitzern allein diskontiert, 
weiln der Bank die Sicherheit unzweifelhaft erscheillt- 
„Ausilahnlsweise dürfen die Bmlkanstalten in den Zeiten des 
gewöhnlichen Geldbedarfs der Grundbesitzer, iilsbesondere um die 
Zeit der Wollmärkte und der Ernte, auch solche Wechsel ankaufen, 
welche ails dem landwirtschaftlichen Gewerbe nicht hervorgegangen, 
soildern nur zu dem Behufe allsgestellt sind, sich über vorübergeheilde 
Geldbedürfnisse hinwegzuhelfen. Bei diesen Wechseln wird iildessen 
ill der Regel auf drei gute Unterschriften gehalten Eine Erneuerung 
derartiger Wechsel taun ausnahmsweise, jedoch niemals für länger 
als weitere drei Mollate geilehmigt werdeil." 
Der erste Absatz verfügt, daß von der Erlaubnis des Bank- 
gesetzes, sich mit zwei notorisch sicheren Wechselunterschriften zu be 
gnügen, Grundbesitzeril gegenüber allgemein Gebrauch gemacht werden 
soll.' Der zweite Absatz hat besonderes Interesse gegenüber der That 
sache, welche im September 1897 großes Aufsehen erregte, daß 
nämlich die Reichsbank einem großen Bankhaus die Diskontierullg 
sogenannter Finanzwechsel verweigerte. Wechsel, welche nicht aus einem 
abgeschlossenen Geschäft hervorgegangeil sind, fonbern, wie die Ver 
fügung sagt, ..llur zu dem Behufe ausgestellt sind, sich über vor 
übergehende Geldbedürfnisse hinwegzuhelfen", silld jedoch nichts 
allderes als Fiilailzwechsel. Wenn die Reichsbank solche Wechsel den
	        

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Ursachen Der Amerikanischen Concurrenz. Bahr, 1883.
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