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Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

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Bibliographic data

Object: Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064405
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236566
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVII, 411 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwickelung der Fabrikindustrie im lateinischen Amerika
  • Title page
  • Contents
  • I. Geographische Verhältnisse
  • II. Geschichtliche Verhältnisse
  • III. Ethnologische Verhältnisse
  • IV. Wirtschaftliche Entwicklung
  • V. Finanzwirtschaft
  • VI. Industrie
  • Schluß
  • Anlage. Darstellung einzelner Länder
  • Inhaltsverzeichnis: Darstellung einzelner Länder

Full text

Argentinien. 
Stellen die Arbeiter für die ganze Umgegend lieferte, wodurch 
sich die Manufaktur verhältnismäßig rasch auf weitere Strecken 
verbreiten konnte. In den meisten Fällen aber waren die ge- 
schulten Arbeiter die Lehrmeister der Einheimischen, die 
bald selbst die Herstellung des Porzellans erlernten, während 
in Argentinien die Ausländer die Masse der Arbeiter nicht 
nur in den Zeiten der Neugründungen bildeten, sondern heute 
noch bilden und zugleich einen wesentlichen Zuwachs der 
Bevölkerung ausmachen, auf den das Land dauernd ange- 
wiesen bleibt, da die einheimische Bevölkerung für den 
steigenden Bedarf an Arbeitern nicht ausreicht. Diese Arbei- 
ter, meist Angehörige der romanischen Völker Europas, 
kommen mit dem Wenigen, dessen sie in ihrer Anspruchs- 
losigkeit bedürfen, versehen nach Argentinien und machen des- 
halb dort außer dem Ankauf von Lebensmitteln wenig Aus- 
gaben; ihren Lohn suchen sie möglichst aufzusparen, und 
wenn sie. eine gewisse Summe erspart haben, treten sie den 
Rückweg nach Europa wieder an, haben also zu dem Ver- 
brauch von Industrieartikeln wenig beigetragen, nehmen aber 
dafür den größten Teil des auf argentinischem Boden ver- 
dienten Geldes mit in ihre Heimat. Ein für Argentinien 
wirtschaftlich sehr ungünstiger Vorgang, der ebenfalls wieder 
beweist, wie weit man dort noch von dem Besitz einer 
nationalen Industrie entfernt ist. 
Eine Feststellung der in Argentinien beschäftigten aus- 
ländischen Arbeiter ist sehr schwierig, es genügt indessen 
die für die Hauptstadt gemachte Aufstellung vollständig, da 
weitaus der größte Teil der Fabriken. in Buenos Aires sich 
befindet und aus den dortigen, Angaben das Verhältnis 
zwischen Einheimischen und Ausländern deutlich genug her- 
vorgeht. 
Im Jahre 1905 waren die Arbeiter wie folgt verteilt 
(nach dem Argentine Year Book 1905/06): 
Argentiner Ausländer 
Männer 13141 23 884 
Frauen 5 443 3558 
Kinder 377 560 
22 335 28.002 zus. 50 357. 
Diese Ziffern zeigen, daß der Lohn von mehr als der 
Hälfte der Industriearbeiter dem Lande verloren geht. Es 
ist also ein. dringendes Erfordernis, durch eine bessere Ge- 
staltung der Lebensbedingungen der Arbeiter deren aus- 
Jändischen Teil und besonders das dauernden Aufenthalt in 
173
	        

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Der Handelskrieg von England, Frankreich Und Italien Gegen Deutschland Und Österreich-Ungarn. Carl Heymanns Verlag, 1917.
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