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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064405
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236566
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVII, 411 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Sechstes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Fünftes Buch
  • Sechstes Buch
  • Siebentes Buch

Full text

Ausbau des römischen Reiches deutscher Nation. 257 
sandte darauf seinen Stiefsohn Ernst zur Dämpfung des Auf⸗ 
standes heim, in der Absicht, durch eine Exekution des Grafen 
Welf die Verbindung der Unzufriedenen für immer zu sprengen. 
Allein Ernst zerriß die Fäden dieser Berechnung; auf Rat 
seiner Vasallen trat er offen auf Seiten Welfs. 
Da nahte Konrad aus Italien. Auf einem Reichstag zu 
Ulm 1027 forderte er Welf und Ernst vor; beide erschienen in 
stolzer Haltung; noch glaubten sie sich der Treue ihrer Vasallen 
und Dienstmannen gewiß. Aber vor dem Antlitz Konrads und 
dem Glanze der Krone, vielleicht auch schon unter dem Ein— 
druck der später zu berührenden Lehnspolitik Konrads, schwand 
deren Zuversicht; sie verließen den Grafen und den Herzog. 
Beide mußten sich ergeben. Ernst wurde zeitweilig des Herzog⸗ 
tums entsetzt, doch schon 1028 wieder zu Gnaden angenommen. 
Der König aber zog unverweilt hinab nach Worms, den 
jüngeren Konrad zu strafen. Doch wurde auch er rasch wieder 
begnadigt. Es ist fast das einzige Mal, daß Kontab Milde 
zeübt hat. 
Es ward ihm schlecht gelohnt. Ernst, von neuem Herzog 
von Schwaben, hatte einen treuen Freund, den Grafen Werner 
von Kyburg, der auch nach der Niederlage der Verwandten noch 
in Waffen gegen den König geblieben war und jetzt Ernst zur 
Erneuerung seiner Ansprüche auf Burgund aufforderte. Dem— 
gegenüber verlangte der König 1030 auf einem Reichstag zu 
Ingelheim, auf den Herzog Ernst persönlich entboten war, 
Ernst solle gegen Werner, seinen Vasallen, ziehen als einen 
Störer des gemeinen Friedens. Doch Ernst konnte sich dazu 
nicht entschließen; in dem Konflikt zwischen Reichssstreue und 
Freundestreue siegte die Freundschaft. Da ward der König 
außer sich vor Zorn; er ließ dem Herzog durch Fürstengericht 
das Land absprechen, er ächtete ihn, er befahl den Bischöfen, 
ihn zu bannen. Und Ernst ging, ein elender Mann, mit 
seinem Freunde zunächst nach Frankreich, zu den Feinden seines 
königlichen Stiefvaters und des Reiches, und als er hier von 
dannen gewiesen ward, zog er heimwärts in die Urwälder der 
schwäbischen Berge, in ihnen zu sterben. Alles Haltes entblößt, 
Lamprecht, Deutsche Geschichte II. 17
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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