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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237066
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVI, 420 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Neuntes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Völkerrecht und Landesrecht
  • Title page
  • Contents
  • Erstes Kapitel. Völkerrecht und Landesrecht als Gegensätze
  • Zweites Kapitel. Das Verhältniss der Rechtssätze
  • Drittes Kapitel. Das Verhältniss der Rechtsquellen
  • Sachregister

Full text

Endlich aber — und das ist von grösster Bedeutung — ist 
jede Beschlussfassung einer kollegial organisirten Personen- 
mehrheit eine Vereinbarung, gleichgültig, ob es sich um eine 
staatliche Behörde, um das kollegial ausgestaltete Organ irgend 
eines Verbandes oder um ein vorübergehend aus Privatpersonen 
um ihrer Interessengemeinschaft willen zu bestimmtem Zwecke 
gebildetes Kollegium handelt; man denke in der letzteren Hin- 
sicht an einen zum Zwecke der Vereinbarung eines Familiensta- 
tuts zusammentretenden Familienrath, an die Gläubigerversamm- 
jung oder den Gläubigerausschuss im Konkursverfahren. Dass 
die Beschlüsse dieser Kollegien Vereinbarungen in dem festge- 
stellten Sinne sind, liegt dann auf der Hand, wenn sie einhellig 
gefasst werden, wenn also etwa ein Kollegialgericht einstimmig 
den Angeklagten schuldig spricht und ihm einstimmig die ver- 
diente Strafe auferlegt. Bei Ueberstimmung einer Minorität 
durch eine Majorität liegt dagegen streng genommen nur eine 
Vereinbarung der Majorität vor; aus Erwägungen indess, deren 
praktische Nothwendigkeit ebenso einleuchtet, wie ihre tiefere 
Begründung noch der Untersuchung bedürftig ist, hat das ob- 
jektive Recht festgesetzt, dass die Vereinbarung der Mehrheit!) 
ebenso angesehen werden solle wie eine Vereinbarung der Gesamt- 
heit. Ohne eine solche objektive Satzung würde ein „Beschluss“ 
unmöglich sein. Ich will bei dem Punkte nicht stehen bleiben. 
Festzustellen ist jedenfalls, dass das objektive Recht die Verein- 
barung als das einzige Mittel gesetzt hat, aus einer Mehrheit in- 
dividueller Willen einen Gemein- oder Gesamtwillen, d. h. einen 
solchen Willen zu erzeugen, der als ein von der Vielheit der 
Willen verschiedener einheitlicher Wille gedacht werden muss. 
Leipzig 1864. S. 38; Baron, Pandekten. 8. Aufl. Leipzig 1893. S. 374f. S. 
auch Ehrenzweiga. a. 0. 8. 76 und wegen der Errichtung der offenen 
Handelsgesellschaft Gierke, Genossenschaftstheorie S. 470f. Ich muss die 
Frage hier auf sich beruhen lassen. Sie wird vielleicht nicht einheitlich zu 
beantworten sein. 
1) Nicht immer übrigens ist das, was schliesslich als Wille des Kolle 
giums erscheint, identisch mit dem, worauf bei der Abstimmung der überein- 
stimmende Wille der Majorität ging. Beachte z. B. die interessante Vor- 
Schrift in $ 198 des GVG., wonach sehr wohl das, was nur eines von drei 
öder fünf u. s. w. Kollegialmitgliedern wollte, durch den besonderen Ab- 
stimmungsmodus zum Beschlusse des Kolleriums werden kann.
	        

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Amerikareise Deutscher Gewerkschaftsführer. Verl.-Ges. des Allg. Dt. Gewerkschaftsbundes, 1926.
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