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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064774
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237066
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVI, 420 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Achtes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Achtes Buch
  • Neuntes Buch
  • Zehntes Buch

Full text

42 
Achtes Buch. Erstes Kapitel. 
Marktgerichtes die ursprünglich wenigstens teilweise bäuerlichen 
Schöffen des Hochgerichtes getreten; nur langsam hätten sie 
sich, durch fortwährende Stadterweiterungen ihrem bäuerlichen 
Berufe entzogen, einem neuen Leben als Rentner oder Kauf— 
mann zugewendet; weit verstreut hätten sie über das Stadt— 
gebiet gesessen: alles Gründe, um der Stadtgemeinde, welche nicht, 
wie die Marktgemeinde, ausschließlich kommerzielle Ziele kannte, 
ihre Betrauung mit den Stadtgeschäften überhaupt zu empfehlen. 
In der That haben derartige oder in verwandter Weise 
zusammengesetzte Schöffenkollegien in vielen Städten längere 
Zeit, bevor sich ein reiner Rat entwickelte, die Geschäfte ge— 
führt; sie hatten den Vorteil, durch den Richter angewältigt, 
also, wenn auch zunächst nur für den Bereich ihres Amtes, im 
Besitz öffentlicher Autorität zu sein; man kann für manche 
Gegenden von einer Periode der Schöffensenate sprechen, die 
ein oder zwei Menschenalter vor der reinen Entwickelung des 
Rates andauert. 
Schließlich wurde aber fast überall über und neben dem 
Schöffenkolleg ein Rat entwickelt: sei es, daß eine innere Spal⸗ 
tung des Schöffensenates in Schöffenkolleg und Rat eintrat, 
wie sie die Zwistigkeiten schöffenbankfähiger Geschlechter leicht 
veranlassen konnten; sei es, daß einzelne neu emporgekommene 
Familien im Rate eine Befriedigung ihres Ehrgeizes suchten, 
welche die schöffenbaren Geschlechter ihnen im Gerichte ver— 
weigerten; sei es, daß die Stadtgemeinde im Rat ein Gegen— 
gewicht zu begründen suchte gegen die Übermacht des Schöffen⸗ 
senates, sei es aus anderen Gründen. 
Das 18. Jahrhundert wird somit zum Zeitalter der Rats— 
verfassung in den deutschen Städten; überall wird eine spezifisch 
städtische Vertretung aus den großen Kaufmannsgeschlechtern 
entwickelt; die Gilde ist antiquiert, die Marktverfassung in ihrer 
ursprünglichen Form vergessen. Der Rat dagegen entfaltet jetzt 
seine Personalverfassung, Bürgermeister treten als Vollzugs— 
organe an seine Spitze; er dehnt seine Zuständigkeiten aus; er 
entwickelt zum erstenmal innerhalb der deutschen Rechtsabwand— 
lung sein Gremium zu einem Gerichte aristokratischer Form; er 
strebt schließlich nach voller Freiheit und Selbständigkeit der Stadt.
	        

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Urzeit Und Mittelalter. Heyfelder, 1904.
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