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The law of friendly societies, and industrial and provident societies, with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index

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Bibliographic data

Object: The law of friendly societies, and industrial and provident societies, with the acts, observations thereon, forms of rules etc., reports of leading cases at length, and a copious index

Monograph

Identifikator:
1016238525
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-55274
Document type:
Monograph
Title:
Kommentar zum Gesetz über eine Kriegsabgabe von Vermögenszuwachs und zum Gesetz über eine außerordentliche Kriegsabgabe für das Rechnungsjahr 1919 vom 10. September 1919
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Verlag von Otto Liebmann
Year of publication:
1920
Scope:
1 Online-Ressource (XXIII, 548 Seiten)
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Contents

Table of contents

  • Sozialismus und Regierung
  • Title page
  • I. Der Staat
  • II. Das Wahlrecht
  • III. Die politische Organisation des Staates
  • IV. Die Partei und das Parlament
  • V. Die Demokratie und das Imperium
  • VI. Der sozialistische Staat
  • Contents

Full text

lokale Politik einwirken muß, jedoch ist unter einem System von großen 
Wahlkreisen schon eine Kandidatur so kostspielig wie eine ganze Liste, 
und Minoritäten, die ihre Kraft erproben wollen, haben deshalb die 
selben Auslagen wie Majoritäten, die bei den Wahlen siegen. Aus 
diesem Grunde kann die Proportionalvertretung, was man auch 
immer für sie als abstrakte Theorie anführen mag, nur einer politischen 
Maschinerie einverleibt werden, die Minoritäten Hindernisse bereitet, 
die sie jetzt noch nicht kennen. Analysiert man die Einzelheiten 
systematisch, so ergibt sich folgende interessante Tatsache. Alle 
Wahlsysteme sichern in irgendeiner Weise den Minoritäten eine Ver 
tretung, nur errichtet jedes System einen ihm eigentümlichen Prüf 
stein, der bestimmt geartete Minoritäten begünstigt. Zweifellos bevor 
zugt unser heutiges System Minoritäten von starkem politischen Willen, 
es ist darnach angetan, dem politischen Eifer zu einer übertriebenen 
Machtfülle zu verhelfen. Andererseits fördert das Proportionalwahl 
system Minderheiten von Wohlhabenden, die zu der politischen Klasse 
der,,Wichtigtuer“ gehören. Unbestreitbar bleibt jedoch, daß die Mi 
noritäten der ersten Kategorie am ehesten versprechen, der allgemei 
nen Wohlfahrt und dem Fortschritt zu dienen. 
Wir können nun unsere Betrachtung weiter ausdehnen und unter 
suchen, ob das Hauptziel der Proportionalvertretung dem Staate 
greifbaren Nutzen bringt. Als diesen Kardinalzweck betrachte ich 
eine Vertretung, die alle in der Gesellschaft vorhandenen Anschau 
ungen mit mathematischer Genauigkeit reflektiert. Wenn also die Ma 
schine nach Wunsch funktioniert, müßte im Parlamente eine Gruppe 
nicht untereinander verbundener Abgeordneten sein, die die Stim 
mungen und Vorurteile von einzelnen und unorganisierten Wählern 
vermittelten. Woraus bestehen nun diese Minoritäten? Distinguierte 
Männer, die von dem lebendigen Strome der Gedanken und Aktionen 
ihrer Zeit isoliert geblieben sind, bilden einen Minoritätstypus, den 
die Proportionalisten vorzugsweise im Auge haben. Diese Männer 
haben entweder niemals in dem Strome gestanden, oder sie sind in 
irgendeinem Augenblick herausgeschleudert worden. Diese Minorität 
würde Vertreter von Rang und Würden in einer Lebenssphäre suchen, 
die der Politik fremd wäre, und wenn die Wahlkreise groß sind, kann 
ihr auch die Wahl von einem oder zwei Kandidaten gelingen. Dies war 
denn auch die Auffassung der ersten Befürworter des Proportionalwahl- 
8*5
	        

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Sozialismus Und Regierung. Eugen Diederichs, 1912.
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