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Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892064901
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-238006
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Urzeit und Mittelalter
Volume count:
Abt. 1
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XIX, 488 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Elftes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Urzeit und Mittelalter (Abt. 1)
  • Title page
  • Contents
  • Elftes Buch
  • Zwölftes Buch
  • Dreizehntes Buch

Full text

Wiederherstellung des nationalen Königtums. 51 
Gerhard, der Adolf zum König machen half, habe früher 
sterben müssen, weil er gesagt habe, er habe noch drei Könige 
in der Tasche, so beweist er mehr Verständnis für die Würde 
des Königtums, als Adolf, da er sich durch solche Pforten zur 
Herrschaft drängte. 
Auch der Mainzer Erzbischof erhielt natürlich reichlichen 
Ersatz der Wahlkosten': u. a. verpflichtete sich Adolf, alle seine 
Schulden zu bezahlen. Wichtiger war es, daß der Erzbischof 
sich in Thüringen Zugeständnisse machen ließ, die auf seine 
Absicht deuteten, dies Land für sein Stift zu erwerben, und 
daß er mit Erfolg den ersten Versuch machte, die Reichskanzlei 
durch Ausübung des Ernennungsrechts für den Kanzler in eine 
gewisse Abhängigkeit vom Mainzer Erzstuhl zu bringen. 
Doch genug von diesen Dingen! Haben sie sich gleich be— 
schämend nicht wiederholt, so stehen sie doch im Vergleich zu 
früheren und späteren Wahlen auch keineswegs vereinsamt da. 
Sie entsprachen dem moralischen Niveau der Kurfürsten und 
dem Tiefstand der Reichsinteressen; und erst spät wurden sie 
dadurch zurückgedrängt, daß die Kurfürsten in den Verhandlungen, 
welche der Wahl vorangingen, gemeinsam und deshalb sachlicher 
zu verfahren begannen. Es ist die Zeit der nun beginnenden 
wirklichen Wahlkapitulationen; sie setzt mit Ruprecht im Jahre 
1400 ein und vollendet sich mit der Wahl Karls V. im Jahre 
1519. Doch haben auch die Wahlkapitulationen nicht ver—⸗ 
hindert, daß später erneut schamlose Einzelversprechen gegeben 
wurden. Und gemeinsam war beiden Arten der Verhand— 
lung, daß das Reichsrecht in seinen wichtigsten Bestimmungen 
nunmehr durch persönliche Einzelbestrebungen fortgebildet wurde 
und somit jeder eigenständigen und organischen Entwicklung 
verlustig ging. 
Der Neuerwählte war im übrigen persönlich kein unwürdiger 
Mann. Freilich: sein Besitz war klein; er war wirklich das 
Gräflein', von dem abgünstige Zeitgenossen sprachen; um 
standesgemäß leben zu können, hatte er Dienste nehmen, fremdes 
Brot essen müssen da und dort. Aber er war auch bekannt als 
braver, ja tollkühner Haudegen und biedrer Ritter, und seine Bil—
	        

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Régime Des Chambres de Commerce. Libr.-impr. réunies, 1894.
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