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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

162 Vierzehntes Buch. Drittes Kapitel. 
ragend ja aufgehend in die nationale Litteratur; in Deutschland 
handelte es sich um eine Bewegung zunächst nur gewisser Kreise 
im Volk, von kürzerer Dauer, von halb gelehrtem Charakter. 
Dementsprechend war der Wirkungskreis des fremden Humanis— 
mus in Deutschland von vornherein beschränkt. Seine größte 
Leistung war es wohl, daß er der sozial noch vielfach ausein— 
anderstrebenden Gesellschaft der individualistischen Kultur einen 
gemeinsamen Stempel gab und größere Ziele zeigte. Im 
übrigen wirkte er, wie die früheren deutschen Rezeptionen aus 
dem Altertum, vornehmlich nur auf dem Gebiete des Wissens; 
er vermittelte antike Bildung. Aber freilich, auch dies schon 
besagte unendlich viel. Von hier aus wurde den Wissenschaften 
überhaupt erst im nationalen Leben eine klare und sichere 
Stellung errungen, die noch heute in manchen Eigenheiten 
des deutschen Gelehrtendaseins so fortdauert, wie sie das 
16. Jahrhundert geschaffen hat; von hier aus wurden zum ersten— 
mal durch genaueres geschichtliches Studium des Altertums 
objektive Maßstäbe zur Unterscheidung verschiedener Zeitalter 
entwickelt, welche die Zeitgenossen daran gewöhnten, das Mittel— 
alter als eine abgelaufene, von der Gegenwart geschiedene Zeit 
zu betrachten; von hier aus wurde auch die Kunst befruchtet, 
indem eine Menge künstlerischer Vorstellungsinhalte der alten 
Welt ans Licht gezogen wurden und der Formenkanon der alten 
Kunst theoretisch erforscht ward. Und darüber hinaus wirkte 
die Wiederaufdeckung der ursprünglichen Quellen einer hohen 
individualistischen Kultur sogar auf die religiöse Bewegung ein; 
Luther hat seine Reformation oft genug gleichsam nur als eine 
Renaissance der Kirche angesehen, und er hat eine gewisse Be— 
ruhigung in dem Gedanken gefunden, daß er nichts beabsichtige, 
als den Geist der Urkirche wiederum zu erwecken. 
Sind so die allgemeinen Wirkungen der italienischen 
Renaissance in Deutschland groß genug — und unzählige indi— 
viduelle laufen ihnen zur Seite —: so darf man doch nicht 
vergessen, daß sie an sich immer sekundärer Art blieben; sie 
griffen nur abändernd, genauer bestimmend, drohend unter 
Umständen und warnend in die individualistische Bewegung der
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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