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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

196 Vierzehntes Buch. Viertes Rapitel. 
Mit diesem Mandat trat Pfefferkorn 1809 vor die Juden — 
und vor Reuchlin. Die Juden weigerten sich; und es ward ihnen 
zugelassen, daß ein Ausschuß von Gelehrten über die Zulässig— 
keit des Mandates entscheiden sollte. Ehe indes dieser Ausschuß 
zusammentrat, hob ein neues kaiserliches Mandat die Kon— 
fiskation auf, und gleichzeitig forderte der Kaiser die Gelehrten 
des Ausschusses auf, sich in Gutachten zur Sache zu äußern. 
Unter diesen Gutachten befand sich auch ein solches Reuchlins; 
es trat für die Erhaltung der hebräischen Litteratur ein, mit 
Ausnahme einiger Schandbücher. Dies Gutachten kam nun 
durch Treubruch in die Hände Pfefferkorns; er veröffentlichte 
es 1511 unter Schmähungen auf Reuchlin und begann, nach— 
dem dieser geantwortet, gegen ihn zu predigen und zu agi— 
tieren. Es war der Anfang eines wüsten Streites, der in 
einen langwierigen Prozeß einmündete, und dieser Prozeß 
wurde schließlich zu Rom im Jahre 1520 zu Ungunsten 
Reuchlins entschieden. 
Indes diese Verurteilung machte auf die Zeitgenossen nicht 
den geringsten Eindruck mehr; denn längst schon war dem 
ganzen Gegensatz von den Humanisten eine Wendung gegeben 
worden, die zu einer tödlichen Niederlage nicht bloß der un— 
mittelbaren Gegner Reuchlins, sondern der ganzen Partei des 
alten scholastischen Studiums geführt hatte. 
Unter den Humanisten hatte man bald erkannt, daß die 
Tragweite des Streites weit über die zunächst in Rede stehende 
Sache hinausreiche; und innerlich des Triumphes über die ältere 
Richtung gewiß, nutzte man den Fall aus zur vollen Demütigung 
des Gegners. Was nur humanistisch hieß, scharte sich zu diesem 
Zwecke um Reuchlin; man sprach geradezu von einem Heere 
der Reuchlinisten, und sein Hauptauartier war der humani— 
stische Kreis in Erfurt. 
Aus diesem Kreise erfolgte 1315 und 1517 der ver— 
nichtende Schlag. In diesen Jahren erschienen die Epistolae 
obscurorum virorum, erdichtete Briefe von Anhängern der 
alten Richtung an Ortwin Gratius, den bestgebildeten Führer 
der Kölner. Im schrecklichsten Küchenlatein äußern sich hier
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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