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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

200 Vierzehntes Buch. Viertes Kapitel. 
und Kanzler der bis vor kurzem reaktionären Hochschule. Hoch 
geboren, gab er fich einer fast fanatischen Liebe zum Altertum 
hin, ohne die Heimat zu verlieren; reich begütert, war er ein 
Mäcen aller Gefinnungsverwandten, die sein Haus aufsuchten; 
von prickelndem Witz und beißender Satire, kämpfte er den 
Gegnern fast unnahbar mit den schneidigsten Waffen. 
Der größte Angehörige dieser Richtung indes, an Idealen 
und Interessen freilich mannigfach über sie emporragend und 
schließlich eine Macht und ein Wille für sich, ist Ulrich von 
Hutten. 
Hutten, geboren im Jahre 1488, entfaltete das Besondere 
seiner Begabung etwa fünfundzwanzigjährig, nach einer unglück— 
lichen Jugend und wirren Wanderungen durch Deutschland 
und Italien, die ihn zur Ausbildung eines bestimmten Berufes 
nicht hatten kommen lassen. So von vornherein auf sich ge⸗ 
stellt, ließ er seinem Hang zur Invektive, zur zornigen Satire, 
zur tapferen Hervorkehrung eines ausgebildeten Subjektivismus 
den freiesten Lauf. Er war einer der hauptsächlichsten Ver— 
fasser der Dunkelmännerbriefe. Er verfolgte den Herzog Alrich 
»on Württemberg, den Schänder einer Verwandten, in fünf 
Reden (151521519) mit wahren Keulenschlägen des Wortes. 
Aber bald wuchsen seine Interessen über den Umfang der 
persönlichen und litterarischen Ereignisse hinaus, deren Schranken 
den Blick der Humanisten zu begrenzen pflegten: das soziale 
und politische Gebiet zog ihn an. Zwar pries er noch im 
Jahre 1518 in einem begeisterten Sendschreiben an Pirkheimer 
die humanistischen Studien; aber seine Thätigkeit zeigte, daß 
er sie nur als Grundlage betrachtete eines persönlichen, von 
allem Konventionellen freien Verständnisses der Gesellschaft und 
des Staates, und als Mittel zur packenden Aussprache des auf 
diesem Gebiete Gedachten. Vor allem das Reich zog hier 
seine Blicke auf sich. In scharfgespitzten Epigrammen ging er 
auf die Venetianer los, die Feinde des Kaisers, die den Sieg 
des deutschen Namens in Italien hinderten. In eindringlicher 
Rede forderte er ein energisches Auftreten der Nation gegen 
die Türken. In Briefen und Ermahnungen, in Dialogen und
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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