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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

212 Vierzehntes Buch. Viertes Kapitel. 
Charakter, soweit er ins übermäßig Zarte überleitete, mit dem 
15. Jahrhundert verloren, so blieb doch reiche Empfindung bei 
unversehrter Natürlichkeit noch das Kennzeichen so hervorragender 
Kunstwerke, wie des um 1420 entstandenen Imhofschen Altares. 
Dann freilich machte sich niederländischer und niederrheinischer 
Einfluß auch hier geltend; Hans Pleydenwurff vor allem in seinem 
1462 für die Breslauer Elisabethkirche bestellten Altare brach ihm 
Bahn. Dauernde Bedeutung erhielt er dann durch Michel Wohl— 
gemut, der, 1484 geboren, seit spätestens Mitte der sechziger 
Jahre in Nürnberg arbeitete und dort 1519 gestorben ist. Wohl⸗ 
gemut besaß eine treffliche Begabung für das derb Charakte— 
ristische; er hätte wohl einen Mittelpunkt völlig eigenartiger 
Kunst begründen können. Allein hieran hinderte ihn die Art 
seines Schaffens. Noch umfangreicher als Cranach entwickelte 
er eine Malwerkstätte zahlreicher Gesellen, ja, da er zugleich 
Bildhauer war und stark für den Holzschnitt zeichnete, so er— 
weiterte er sie zu einem Atelier für bildende Kunst überhaupt. 
Nun kam dies Verfahren gewiß dem Nürnberger kunstmäßigen 
Buchdruck zu gute, so daß er so gewaltige Werke schaffen 
konnte wie die illustrierte Schedelsche Weltchronik des Jahres 
1493, auch mehrte sich der Export fabrikmäßiger Malereien. 
Das tiefere Kunstleben der Stadt dagegen mußte auf seiten der 
Maler wie auf seiten des bestellenden Bürgertums verflachen, 
und selbst Wohlgemuts persönliche Malerei erhielt unter dem 
Mehltau des Unternehmertums allmählich einen Zug ins banal 
Käufliche. 
Aus dieser Atmosphäre ist Dürer hervorgegangen. Am 
21. Mai 1471 geboren, kam er als Knabe von fünfzehn Jahren 
in die Schule Wohlgemuts. Es ist klar, was er da lernen 
konnte: das Handwerk. Aber der Lehrzeit folgte die Wander— 
schaft. Von 1490 bis 1494, vier lange Jahre, durchzog der 
junge Malerbursch die Welt; er ging nach Venedig; er war 
in Kolmar, ohne indes den gefeierten Schongauer noch am 
Leben zu treffen; er arbeitete in Basel und Straßburg. Nach 
Hause brachte er aus der Wanderschaft die Ehrfurcht vor großen 
Meistern wie Schongauer und Mantegna, einen geschärften
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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