Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Holländische Wirtschaftsgeschichte
  • Title page
  • Contents
  • I. Kapitel. Aufstieg und Niedergang der holländischen Wirtschaft zur Zeit der Republik
  • II. Kapitel. Die Übergangzeit
  • III. Kapitel. Sttillstand und Wiederaufbau unter dem Königreich der Niederlande
  • Index

Full text

— 232 — 
Damittraten dieholländischen Staatsschuld- 
scheine in die Reihe der europäischen lau- 
fenden Zahlungsmittel ein. Die Amsterdamer Börse, 
die für die Kurse dieses Papiers maßgebend war, gewann einen 
unmittelbaren Einfluß auf die Kriegführung und damit auf die 
große Politik, wie er bisher unerhört gewesen war?!). Für die 
richtige Beurteilung des Wesens und der Behandlung von Börsen- 
papieren war dieser Vorgang überaus wichtig. 
Ebensowenig wie der Kaiser hatte sich übrigens auch Bran- 
denburg zunächst in diese Zahlungsweise finden können. Dem 
Kurfürsten gegenüber hatten zwar die Generalstaaten sich zu 
Barzahlungen verpflichtet; als sie diese nicht leisten konnten, boten 
sie Obligationen an; für diese zeigte der Kurfürst durchaus kein 
Verständnis; der Zusammenhang zwischen Börsenkredit und Krieg- 
führung war ihm ebenso verschlossen wie der Kaiserlichen Hof- 
burg?). Noch in dem Allianzvertrag mit den Generalstaaten von 
1674 bedang er sich aus, daß die Zahlung nur in Münze, nicht ‚in 
banco“‘, also durch Überweisung, geschehen dürfe’). Dänemark, 
ebenfalls ein Alliierter der Niederlande, lehnte die Annahme der 
Obligationen rundweg ab und war erst 1673, als sich die Lage 
günstiger gestaltete, zu einem neuen Vertrage bereit. 
Es hatte aber nicht sein Bewenden bei der einmaligen Wechsel- 
wirkung zwischen den Vorgängen an der Amsterdamer Börse und 
den Weltbegebenheiten, wie sie in jener Zeit zum Ausdruck ge- 
langte. Nun wurden die holländischen Staatsschuldscheine ein 
Handelsartikel, der, wie jede andere Ware, der Konjunktur unter- 
worfen war. Die Anschauungen von Kredit und dem auf ihm be- 
ruhenden Geldwesen wurden jetzt in Gegenden und in Kreisen 
verbreitet, die ihnen bisher völlig fremd gegenüber gestanden hatten. 
Daß es insbesondere die Obligationen der Provinz Holland waren, 
die die Amsterdamer Fonds-Börse beherrschten und jene Wirkung 
erzeugten, war wieder ein Beweis für die überwiegende Bedeutung 
jener Provinz und Amsterdams; viel niedriger standen die Obli- 
gationen der Generalstaaten, was begreiflich war, da ein großer 
lı Smith, S.72, meint, im Gegensatz zu Großmann, daß die Verbin- 
dung zwischen Börse und Politik schon vor 1672 bestanden habe. 
23 Großmann, S. 741 
5) v.Moerner, S:334.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Holländische Wirtschaftsgeschichte. Fischer, 1927.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What is the fourth digit in the number series 987654321?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.