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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Religiöse Bewegung; Luther. 
247 
darauf mit den ebenfalls nur privatim verbreiteten Asterisci 
(Sternchen), ohne im übrigen den tiefen Gegensatz zu erkennen, 
in den ihn seine ersten öffentlichen Außerungen nicht bloß zur 
Meinung der Kirche, sondern auch zum päpstlichen Stuhle gebracht 
hatten. Vielmehr meinte er noch immer in seinen Thesen die 
reine kirchlich- päpstliche Ansicht über den Ablaß gegen falsche 
scholastische Lehren verteidigt zu haben, verehrte nach wie vor 
im Papste den höchsten Richter der Christenheit und lebte des 
Glaubens, er werde nur für eine genauere Aufklärung der 
Kurie zu sorgen haben, um Recht zu erhalten. 
Von diesem Standpunkte aus hatte er schon früher die 
Thesen an seine kirchlichen Obern geschickt, die sie nach Rom 
zelangen ließen. Von diesem Standpunkte aus arbeitete er 
setzt bis Mitte Mai 1518 Erklärungen zu den Thesen aus, die 
er ebenfalls dem Papste zur Kenntnisnahme bestimmte. Und 
in dem Widmungsschreiben unterwarf er sich noch ganz dem 
Papste, freilich unter der Voraussetzung, daß Christus aus 
seinem geweihten Munde spräche. „Ich falle Eurer Heiligkeit 
zu Füßen und ergebe mich ihr samt allem, was ich bin und 
habe. Verhänget Leben, verhänget Tod; saget zu, saget ab; 
bestätiget, verwerfet, wie Euch beliebt: Eure Stimme werde 
ich als die Stimme Christi anerkennen, der in Euch regiert 
und redet.“ Es ist die Stimmung, die in einem gleichzeitigen 
Briefe an Staupitz wiederkehrt: „Christi Urteil erwarte ich 
vom römischen Stuhle zu hören.“ Aber freilich: sollte der 
Papst nicht Ehristi Stimme folgen, so ist Luther zum Wider⸗ 
stand bereit, und todesfreudig schaut er dem Martyrium ent— 
gegen. „Der einige nichtige Leib, durch viel und stetige Be⸗ 
schwerde geschwächt, ist noch übrig; richten sie den, durch List 
oder Gewalt, Gott zu Dienst, so machen sie mich ärmer um 
eine Stunde oder zwei meines Lebens. Mir genügt mein süßer 
Erlöser und Erbarmer, der Herr Jesus Christus: dem will ich 
ingen, so lang' ich lebe.“ 
War das die Stimmung, die in Rom Entgegenkommen 
finden konnte? Die erste Antwort auf den lutherischen Handel, 
die von Rom her öffentlich verlautete, ging nicht vom Papste
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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