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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Religiöse Bewegung; Luther. 
259 
Melanchthon. Am 28. August 1518 war er nach Wittenberg 
gekommen, blutjung, schwächlich, durch sein Äußeres zunächst 
enttäuschend, ein vielumworbener Kenner der griechischen Sprache; 
aber wie bald hatte der ausgezeichnete Lehrer Fuß gefaßt 
im Kreise seiner Zuhörer und noch mehr im Herzen Luthers, 
der den Jüngling als seinen Meister verehrte. In der That 
konnte es einen Augenblick scheinen, als habe Luther in seiner 
Bescheidenheit recht, daß er nur der Vorläufer Philippi sei, 
dem er nicht wert sein werde, die Schuhriemen zu lösen. 
Melanchthon fand nach der Leipziger Disputation für eine 
Fülle von religiösen Erlebnissen Luthers mit sicherer Hand die 
allgemein bindende Formel; er deckte mit Erfolg die Grund— 
schwächen der katholischen Lehre von der Messe auf; er stellte 
schon nahezu tadellos das formale Prinzip des Protestantismus 
auf, das Grundgesetz der dogmatischen Interpretation und der 
alleinigen Geltung der Schrift als Quelle des Glaubens. 
Es waren Errungenschaften, die Luthers Feuergeist hätten 
vorwärts treiben müssen, selbst wenn keinerlei Anstöße äußer— 
licher Art erfolgt wären. Aber auch diese blieben nicht aus. 
Seit Anfang 1520 ward Luther unmittelbarer wie bisher 
auf die Hilfe des Reichs gewiesen. Ein Gesandter Karls kam 
an den Hof des sächsischen Kurfürsten; Luther speiste mit ihm 
zu Hofe; er konnte ihm einen Brief mitgeben an die Majestät, 
‚ein armseliger Bettler“, einen Brief, der gleichwohl freimütig 
forderte, daß man ihn höre: „Ich will keinen Schutz, wenn ich 
der Gottlosigkeit und Ketzerei überführt werde. Darum allein 
bitte ich, daß meine Lehre, möge sie wahr sein oder falsch, 
nicht verdammt werde ungehört und unüberwunden.“ 
Und auch Rom ließ über sich in doppelter Weise hören. 
Hutten sandte Luther eine Schrift des Laurentius Valla zu, 
die unwiderleglich die Unechtheit der sog. konstantinischen 
Schenkung, eines der Fundamente für die Begründung der 
weltlichen Herrschaft des Papstes, nachwies; nun sah sich 
Luther fast unausweichlich gezwungen, den Papst als die dämo— 
nische Macht auf Erden, als den Antichrist zu betrachten. Und 
in diesem Glauben bestärkte ihn eine neue Schrift Mazzolinis, 
17*
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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