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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Religiöse Bewegung; Luther. 
283 
Kurfürst Friedrich der Weise und der von Anbeginn luther— 
feindliche Kurfürst Joachim von Brandenburg wurden fast 
handgemein. Gleichzeitig ließ Kurfürst Friedrich geheime Ver— 
handlungen mit dem kaiserlichen Beichtvater Glapio führen, 
einem klugen französischen Franziskaner, der einer weitgehenden 
Reformation der Kirche im Sinne der konziliaren Bestrebungen 
des 15. Jahrhunderts nicht abgeneigt schien; Friedrich wollte 
sehen, bis zu welchem Grade etwa bei dem Kaiser ein Ent— 
gegenkommen gegenüber Luther zu erwarten wäre. Es waren 
hange Tage; „der Mönch,“ berichtete die Frankfurter Gesandt— 
schaft nach Hause, „macht viel Arbeit; es wollte ihn ein Teil 
gern ans Kreuz schlagen; fürchte, er wird dem kaum entrinnen; 
allein ist zu besorgen, wo es geschehe, er wird am dritten Tage 
wieder auferstehen.“ 
Am 19. Februar antworteten die Stände dem Kaiser. 
Sie traten ihm nicht grundsätzlich entgegen. Aber sie meinten, 
ohne weiteres dürfe man Luther nicht ächten, da der gemeine 
Mann an vielen Enden aus Luthers Predigten, Lehre und 
Schrift allerlei Gedanken, Phantasie und Pläne gefaßt habe, 
so daß aus seiner Bestrafung ohne Verhör leicht Unruhe und 
Empörung erwachsen könne. Darum solle man ihn unter 
sicherem Geleit kommen lassen und verhören. Freilich: dis— 
putieren dürfe man mit ihm nicht. Er solle lediglich auf die 
Frage antworten, ob er auf dem beharre, was er wider den 
h. Glauben habe ausgehen lassen. Widerrufe er hier, so könne 
man mit ihm über die andern „Punkte und Sachen“ dis— 
putieren. Widerrufe er nicht, so würden die Stände das 
ächtende Mandat Sr. Majestät unterstützen. 
Den Ständen war die dogmatische Opposition Luthers 
zuwider, gleichgültig, ob sie dieselbe verstanden oder nicht; seine 
Rechtfertigungslehre sollte er abschwören. Wäre das aber ge— 
schehen, so dachten sie ihn als Führer der allgemeinen Oppo— 
sition gegen die kirchlichen Mißbräuche zu hören und auszunutzen!. 
Diese Auffassung ist gesichert durch die in Aleanders Bericht vom 
27. Februar 1521 (Brieger Nr. 1)) gegebene Umschreibung der Antwort 
der Stände.
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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