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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

286 Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. 
Er mußte warten; es dunkelte; die Fackeln strahlten, als er 
den von dichtem Gedränge erfüllten Saal betrat. Und nun 
sprach er offen und frei zur zweiten Frage. Er teilte seine 
Schriften in drei Gruppen: von der Lehre des Evangeliums, 
von Kurie und Papst, von seinen Gegnern habe er gehandelt. 
Er bedaure den heftigen Ton seiner Streitschriften; seine Ab— 
handlungen zum Evangelium würden auch von seinen Gegnern 
anerkannt; zur zweiten Gruppe seiner Schriften wider Papst 
und Kurie habe er nichts zu widerrufen. Aber nicht auf den 
Widerruf komme es an, sondern auf die Wahrheit. „Derhalben 
bitte ich um der göttlichen Barmherzigkeit willen Eure Majestät, 
die allerdurchlauchtigsten Herrschaften, oder wer sonst sei er 
hoch oder niedrig es vermag Zeugnis vorzubringen, meine 
Irrtümer darzuthun, mich mit prophetischen und evangelischen 
Schriften zu überwinden. Werde ich dessen überwiesen, so 
bin ich bereit, jeden Irrtum zu widerrufen, und werde der 
erste sein, der meine Bücher ins Feuer wirft.“ 
Aber man dachte nicht daran, Luther eine Disputation 
zu bewilligen. Wie wäre sie im Reichstag auch nur möglich 
gewesen? Der Trierer Offizial brachte die Meinung der 
Stände zum Ausdruck, wenn er Luther bemerkte, er habe 
nicht zur Sache geredet, man müsse eine Antwort „ohne Hörner 
und ohne Mantel“ verlangen. Darauf erklärte Luther in „un— 
stößiger und unbissiger“ Antwort: „Es sei denn, daß ich durch 
Zeugnis der Schrift überwunden werde oder aber durch offen— 
bare Gründe — denn ich glaube weder dem Papst noch den 
Konzilien allein, weil es am Tage ist, daß dieselben zu mehr— 
malen geirrt und wider sich selbst geredet haben —: so bin 
ich überwunden durch die Schriftsteller, welche ich angeführt 
habe, und gefangen in dem Gewissen an dem Wort Gottes: 
deshalben ich nichts mag noch will widerrufen, weil wider 
das Gewissen zu handeln beschwerlich, unheilsam und gefähr— 
lich ist.“ 
Die Mehrheit des Reichstages hörte die Worte mit Ent— 
setzen. Der Papst kann irren, die Konzilien haben geirrt! 
Auch das Konstanzer Konzilium, der Stolz der letzten deutschen
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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