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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

22 Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. 
Bestand der vorderösterreichischen und der Donaubesitzungen 
hergestellt, den durch die Eroberung der Schweiz zu erringen 
den Habsburgern weder im 14. noch im 15. Jahrhundert 
gelungen war. 
Zudem blieb der Bund nicht auf Schwaben beschränkt. 
Er erstreckte sich bald auch nach Oberfranken und nach dem 
Rheine zu; am 29. September 1489 trat ihm sogar der Kurfürst 
von Trier bei: seine ursprünglichen Ziele erweiterten sich dadurch 
aufs wesentlichste; es schien schon jetzt und nicht erst in den 
späteren Zeiten Karls V., als könne aus ihm eine Wiedergeburt 
des Reiches hervorgehen; jedenfalls war in ihm ein großes 
Werkzeug künftigen königlich-habsburgischen Einflusses mitten 
im Reiche gewonnen. Und das zur selben Zeit, da sich auch 
die alte Hausmacht der Habsburger weit über Tirol hinaus im 
Südosten wieder befestigt hatte, da die Gefahr einer Überholung 
des deutschen Einflusses durch Ungarn, Böhmen oder Volen 
im Schwinden begriffen war. 
König Mathias von Ungarn war seit dem J. Juni 1485 
im Besitze Wiens und Österreichs. Das Reich bot demgegenüber 
kriegerische Hilfe auf; schon bei dieser Gelegenheit bewährte 
sich die strategische Kunst Albrechts von Sachsen; aber erreicht 
ward nichts als der Vertrag von Markersdorf vom 22. November 
1487, nach welchem Mathias die Eroberungen bis zur Bezahlung 
der Kriegskosten beibehielt. Das hieß die Entscheidung auf 
lange vertagen; im Vollbesitz der österreichischen Lande mit 
Ausnahme der Herrschaft Sigmunds von Tirol ist Mathios am 
ß. April 1490 gestorben. 
Mit seinem Tode eröffneten sich nun dem Hause Habsburg 
Aussichten nicht bloß auf die Erwerbung Osterreichs, sondern auch 
Ungarns; denn nach dem Vertrage des Jahres 1468, der Ungarn 
den Habsburgern zuwies, falls Mathias unbeerbt stürbe, waren 
Kaiser Friedrich und König Max erbberechtigt, da Mathias im 
rechten Bett erzeugte Söhne nicht hinterlassen hatte. In der 
That beanspruchte jetzt König Max, während er Ästerreich 
einnahm, zugleich auch Ungarn. 
Aber neben ihm traten noch andere Bewerber auf, so der
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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