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Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

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Bibliographic data

fullscreen: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892065975
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236173
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Volume count:
Bd. 5, Hälfte 1
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1894
Scope:
XIII, 358 Seiten
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution. 351 
die sich als kleine Landesherren aufspielten, hatten diesen Eigen— 
dünkel wenigstens teilweis mit der geringeren Möglichkeit wirt⸗ 
schaftlicher Ausbeutung der Unterthanen zu bezahlen. Und am 
Oberrhein, namentlich im Elsaß, in den zähringischen Gebieten 
und in der Pfalz, hatten die Bauern sogar das Glück gehabt, 
teils in gütlicher Verhandlung, teils durch Zwangsandrohung 
einen Teil ihrer Forderungen dauernd gewährt zu sehn. 
Überhaupt aber ging die Meinung der Fürsten, der Sieger 
im Aufstand, nicht so sehr auf soziale Knechtung der Unter— 
worfenen, als auf die politische Ausbeutung ihrer Erfolge im 
Sinne einer Befestigung der territorialen Gewalten. Und von 
diesem Standpunkte brauchten sie sich keineswegs unmittelbar 
ablehnend zu verhalten gegen soziale Reformvorschläge zu 
Gunsten der Bauern. In der That brachte der Speierer Reichs⸗ 
tag vom Jahre 18526 deren eine beträchtliche Menge; eine 
Denkschrift schlug als notwendig vor: die Ablösung der Leib— 
eigenschaft und einstweilen wenigstens die freie Heiratswahl 
der Leibeigenen, ferner die Ermäßigung der Fronden, Abgaben 
und Frevelgelder, wie eine Anzahl anderer Erleichterungen. 
Nun wurden diese Vorschläge zwar nicht Gesetz; immerhin 
aber zeigten sie, daß man sich der sozialen Pflichten gegenüber 
dem Bauernstand nicht völlig unbewußt war, auch bildeten sie 
— DD0— 
Freilich: die tiefer liegenden Fäulnis- und Verwesungsmomente 
der bäuerlichen Entwicklung wären auch bei ihrer emsigsten 
Durchführung nicht beseitigt worden; hier konnte nur ein voll⸗ 
kommner Einsturz der agrarisch-⸗grundherrlichen und ein Neubau 
der agrarisch-autonomen Verfassung helfen, wie sie erst das 
19. Jahrhundert erlebt hat. 
Hier aber einzugreifen, lag dem 16. Jahrhundert, lag 
namentlich auch den fürstlichen Siegern dieser Zeit nach der 
ganzen Konstruktion ihrer Territorialgewalten fern. Nicht so 
sehr dem Bauer, als dem Edelmann gegenüber hatten sie ihren 
Sieg auszunutzen: er konnte jetzt fürstlicher Macht untergeordnet 
werden. Denn wo waren jetzt die großen Pläne eines Hutten 
geblieben! Der Adel war jetzt kein selbständiger, bewegender
	        

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Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
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