Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Neuere Zeit (Abt. 2)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067188
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-236614
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1904
Scope:
XVI, 482 S.
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Achtzehntes Buch
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Die Entwicklung der Weißgerberei
  • Title page
  • Contents
  • 1.Teil. Die Rohstoffe
  • 2.Teil. Die Produktionsprinzipien
  • 3.Teil. Die ökonomische Gestaltung der Weißgerberei
  • 4.Teil. Die topographischen und hygienischen Verhältnisse der Weißgerberei
  • 5.Teil. Der Markt

Full text

340 
diese inneren Konstruktionen ihren äußeren Ausdruck in dem räumlichen 
Beisammenwohnen gleichartiger Handwerker in bestimmten Straßen, 
welche deren Namen führen. 
Bormans sagt für die Lütticher Gerber: „Jedenfalls finden wir 
die Gerber in Lüttich 1288 bereits in Quartieren vereinigt" *); ähnlich 
sind die Urteile über andere Städte: „im Mittelalter bewohnte der größte 
Teil der Pariser Weißgerber den Teil des rechten Seineufers, der 
gegenwärtig den Platz von der Brücke Notre Dame und vom Pont au 
Change bildet. Es war ein Terrain, das sich im steilen Abhange bis zum 
Fluße ausdehnte. Guillebert von Metz, welcher im Anfange des 
15. Jahrhunderts schrieb, bezeichnete ihn als Mesguirie, d. h. Weiß- 
gerberei" 2 ). „Die Lübecker Weißgerber sollen wenigstens 1467 in einem 
bestimmten Stadtteil wohnen 2 )." Ähnlich äußert sich KeutgenH, und 
schließlich sei noch angeführt, was Bücher über Frankfurt sagt: „Ganze 
Siraßen hindurch erschallt fast aus jedem Haus das Dröhnen des 
Benderhammers, das eintönige Schnarren des Webstuhls, das Fauchen 
von den Essen der Feuerarbeiter. Dicht gereiht stehen an alt bekannter 
Stelle die Brottische der Bäcker, die Fleischbänke der Metzger, die Gewand 
gaden und die Fischkasten" B ). Es ist immer das gleiche Bild der mittel 
alterlichen Stadt, eine fast schematische Ordnung aller Verhältnisse, und 
hin und wieder wird diese Vorstellung noch unterstützt durch öffentliche 
Regelungen wie die: „bei den Bendern ist zu beachten, daß ihnen seit 
1402 untersagt war, anderswo, als in ihrer eigenen Straße in der 
Alten Stadt zu wohnen" 6 ). Und von hier aus wird dann verallgemeinert 
auf alle Gewerbe. Wenn man aber nicht nur die Dekrete des Senats, 
die Zunftordnungen und Handwerksartikul, die Bestimmungen der Ver 
sammlungen von Meister und Gesellen beobachtet, sondern wenn man 
auch die endlosen Übertretungen dieser Vorschriften kennt, welche sehr oft 
und sehr lange ungerügt blieben, bis schließlich einmal eine Klage zustande 
kommt, wenn auf „der Meister vielfaches Supplizieren hin" alte Miß 
stände immer und immer wieder geregelt werden sollen, da sie sich in 
Gegensatz zu den bestehenden Vorschriften befinden, wenn man in Büchers 
Untersuchungen über das Frankfurter Gewerbe den verhältnismäßig 
hohen Prozentsatz nnzünftiger Handwerker, welcher dennoch in der 
Stadt ansässig ist und dort sein Gewerbe treibt, wenn man dort die 
Zahl der Handwerker mit Gewerben im Haupt- und im Nebenberuf be 
obachtet, welche diese beiden Berufe in der vollen Öffentlichkeit der 
mittelalterlichen Stadt ausüben, wenn man die nie endenden Gewerbs- 
0 Bormans 1863, S. 55, 56. 2 ) Schuh und Leder 1897, Nr. 29, S. 33. 
3 ) Köln 1907, Bd. I, S. 34. 
4 ) Keutgen 1903, S. 137, 139, 141, 143, 144, 147. 
6 ) Bücher 1886, S. 300 ff. «) Ebenda.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Monograph

METS MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Monograph

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

La Hongrie de l’Adriatique Au Danube. Plon, 1883.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

What color is the blue sky?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.