Digitalisate EconBiz Logo Full screen
  • First image
  • Previous image
  • Next image
  • Last image
  • Show double pages
  • enterFullscreen
Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Access restriction


Copyright

The copyright and related rights status of this record has not been evaluated or is not clear. Please refer to the organization that has made the Item available for more information.

Bibliographic data

Object: Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)

Monograph

Identifikator:
879455993
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-3116
Document type:
Monograph
Author:
Fellner, Friedrich http://d-nb.info/gnd/171029097
Title:
Das System der Rentengüter und seine Anwendung in Ungarn
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Puttkammer & Mühlbrecht
Year of publication:
1905
Scope:
1 Online-Ressource (VII,177)
Digitisation:
2017
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Monograph
Structure type:
Chapter
Title:
Zweiter Theil. Die Regelung des Rentengutsystems im Auslande
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Deutsche Geschichte (Bd. 5, Hälfte 1)
  • Title page
  • Contents
  • Einleitung
  • Vierzehntes Buch. Erstes Kapitel. Die habsburgische Hausmacht unter Kaiser Maximilian I. ; Königtum und ständischer Föderalismus
  • Zweites Kapitel. Wirtschaftliche und soziale Wandlungen vom 14. zum 16. Jahrhundert
  • Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen Gesellschaft
  • Viertes Kapitel. Erste Blüte individualistischen Geisteslebens
  • Fünfzehntes Buch. Erstes Kapitel. Religiöse Bewegung ; Luther
  • Zweites Kapitel. Weiterbildung der religiösen Ideen, soziale Revolution

Full text

148 Vierzehntes Buch. Drittes Kapitel. 
gemäßen Unvernunft der Offenbarung sah er den besten Beweis 
des Glaubens. 
Indes konnte es bei der Anschauung der Zeitgenossen, 
denen Theologie und Philosophie im wesentlichen zusammenfielen,. 
nun doch wieder nicht ausbleiben, daß sich der Nominalismus, 
wenn auch nicht an einen Beweis, so doch an eine Syste— 
matisierung jener kirchlichen Lehren machte, in denen man die 
Offenbarung niedergelegt sah. Natürlich war das, bei der 
grundsätzlichen Stellung des Nominalismus, nur im Sinne 
einer rationalen Veräußerlichung, ja einer Aushöhlung des 
Glaubensinhalts möglich. Indem man die Wertmaßstäbe 
empirischer Ethik an das Dogma und die Heilsthatsachen legte, 
verflachte man die sittlich-religiösen Begriffe der Liebe und der 
GBnade, setzte die kirchliche Ethik und auch die Dogmatik in 
ein laxes casuistisches Schema um und kam zur Läßlichkeit, zum 
Probabilismus aller sittlichen Verpflichtungen. 
Das ist der Moment, in dem die Kurie sich der nomina— 
listischen Theorieen annahm. Die Beweise für die Irrationalität 
des Glaubens waren durchaus geeignet, die Autorität der Kirche, 
d. h. des heiligen Stuhles zu stärken; die kasuistische Moral 
schuf dem Bestreben der Kurie, im Verwaltungswege die Hut 
der Seelen auszuüben, breiteste Bahn, und die Verpflichtung, 
den Dogmen nur ein sich beugendes Furwahrhalten zu widmen 
an Stelle persönlicher Überzeugung, ersetzte den Glauben durch 
den Gehorsam gegenüber der Kirche. 
So zog denn spätestens mit dem 15. Jahrhundert der 
Nominalismus triumphierend durch alle Vorhöfe der Kirche 
ins Allerheiligste ein; es schien, als sollte ein rationaler 
Mehltau jeden Schoß wahrer Frömmigkeit ersticken. 
In der That wurden einige Kreise, zum wenigsten freilich 
in Deutschland, indifferent, um sich schließlich einem blinden 
Fatalismus zu ergeben, der eben damals an der aus dem Orient 
fommenden Astrologie eine geschäftige Vermittlerin fand1. 
Über einheimische Wurzeln des Fatalismus in den niedern Kreisen 
des Volkes ist Band IV Buch XII Kapitel 3 Nr. II gesprochen. Sie 
kommen in dem hier behandelten Zusammenhang wohl schwerlich in Betracht.
	        

Download

Download

Here you will find download options and citation links to the record and current image.

Volume

METS METS (entire work) MARC XML Dublin Core RIS Mirador ALTO TEI Full text PDF EPUB DFG-Viewer Back to EconBiz
TOC

Chapter

PDF RIS

This page

PDF ALTO TEI Full text
Download

Image fragment

Link to the viewer page with highlighted frame Link to IIIF image fragment

Citation links

Citation links

Volume

To quote this record the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Chapter

To quote this structural element, the following variants are available:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

This page

To quote this image the following variants are available:
URN:
Here you can copy a Goobi viewer own URL:

Citation recommendation

Deutsche Geschichte. Gaertner, 1894.
Please check the citation before using it.

Image manipulation tools

Tools not available

Share image region

Use the mouse to select the image area you want to share.
Please select which information should be copied to the clipboard by clicking on the link:
  • Link to the viewer page with highlighted frame
  • Link to IIIF image fragment

Contact

Have you found an error? Do you have any suggestions for making our service even better or any other questions about this page? Please write to us and we'll make sure we get back to you.

How much is one plus two?:

I hereby confirm the use of my personal data within the context of the enquiry made.