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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

486 Einundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
Nimwegen Frankreich zugesprochen hatten. Was ließ sich auf 
diese Weise nicht alles erwerben: die Grafschaften Mömpelgard, 
Salm, Saarbrücken und Sponheim, die Pfalzgrafschaften Veldenz 
und Lützelstein, das Fürstentum Pfalz-g8Zweibrücken; all diese 
Territorien, nicht zu reden von zahlreichen kleinen Herrschaften 
und Ortschaften weit umher bis gegen Mannheim im Pfälzischen 
und bis in die Eifel und den Hochwald hinein im Kurfürsten⸗ 
tum Trier: sie alle sollten das neue Recht mit dem Übergange 
in französische Herrschaft besiegeln. 
Und damit noch nicht genug; zum Rechtsbruche kam, ihn 
krönend, nackte Gewalt. Der Krone des Elsasses, die dem 
Ganzen erst Glanz und Zusammenhalt verlieh, der Reichsstadt 
Straßburg, ließ sich selbst mit Reunionstribunalen nicht bei— 
kommen. So geschah es mit der ultima ratio regum. Mitten 
im Frieden wurde so heimlich wie möglich gegen die Stadt 
eine Armee von 35000 Mann aufgeboten; einer so großen 
Macht glaubte man zu bedürfen; und in einer einzigen Nacht, 
vom 27. zum 28. September 1681, tat sie ihr Werk. Die 
Bürgerschaft, des Kommenden gewiß, es nicht billigend, aber 
wie vom Blicke des Basilisken gelähmt, nahm auf sich, was 
man ihr zumutete. In der Kapitulation des 80. September 
huldigten die alten Stadtbehörden und die Stadtgemeinde 
dem Könige von Frankreich als souveränem Herrn und Pro— 
tektor; der Stadt wurde die Freiheit der Kulte auf Grund 
des Normaljahres 1624 gewährleistet; doch wurde das Münster 
katholisch und binnen einem Jahrzehnt entwickelte sich neben vier 
Fünftel Protestanten ein neues Fünftel katholischer Bevölkexung. 
Vor allem aber wurde Straßburg französische Festung; wenige 
Tage nach der Übergabe schon traf Vauban ein, um neben 
einem neuen Wall die Zitadelle mit dem Blicke nach Osten zu 
errichten; und in den Worten Clausa Germanis Gallia faßte 
die Zeit den Inhalt des Ereignisses zusammen. 
Wie zum Hohne noch dazu auf Recht und Vergangenheit, 
zur Besiegelung jedenfalls der nun vollendeten Politik der 
Reunionen und des Raubes hielt König Ludwig XIV. am 
23. Oktober in Person einen glänzenden Einzug; an der
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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