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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Deutschland unter den polit. Nachwirkungen des Dreißigjähr. Krieges. 497 
bekannten Fürstenberge, der Kardinal Wilhelm Egon. In 
der Tat setzte es Ludwig durch, daß Wilhelm Egon am 
7. Januar 1688 vom Kölner Domkapitel zum Koadjutor des 
Kurfürsten mit dem Rechte der Nachfolge gewählt wurde. 
Indes hiergegen legte der Kaiser, jetzt von Jahr zu Jahr durch 
Erfolge und Sorgen im Südosten gehoben und gehärtet, ent— 
schiedene Verwahrung ein, und nicht minder protestierte Bayern, 
dessen kurfürstliches Haus schon damals gewöhnt war, das 
geistliche Kurfürstentum am Rhein und mit ihm die ihm der 
Regel nach verbundenen Bistümer von Lüttich und Hildesheim 
als eine Art geistlicher Sekundogenitur zu betrachten. Aber 
mit Bayern und dem Kaiser protestierte zugleich die allgemeine 
Fürstenmeinung in Deutschland: sollten bei dieser Gelegenheit 
womöglich drei geistliche Furstentümer auf einmal in die Hand 
eines Untertanen des französischen Königs übergehen? Und 
Papst Innocenz XI., an sich schon gegen Ludwig XIV. wegen 
dessen innerfranzösischer Kirchenpolitik erbittert, versagte der 
Wahl seine Zustimmung. In diesem Augenblicke, am 3. Juni 
1688, starb der alte Kurfürst. Eine neue Wahl wurde jetzt 
in Szene gesetzt, und als diese zwischen Wilhelm Egon und 
dem Wittelsbacher Kandidaten, dem jugendlichen Joseph Clemens, 
zweifelhaft blieb, wurde gegen Fürstenberg, der sich wider das 
kanonische Recht alsbald nach der Wahl in den Besitz des 
Erzstiftes gesetzt hatte, vom Papste zugunsten des Wittelsbacher 
Kandidaten entschieden, der bald auch in Hildesheim vor— 
nehmlich auf brandenburgisches, in Lüttich auf oranisches Be— 
treiben gewählt wurde. 
Man sieht: in beiden Fällen seines Eingreifens hatte 
Ludwig XIV. nicht ohne weiteres Erfolg gehabt; der Prozeß 
um den simmernschen Allodialbesitz verschleppte sich auf gut 
deutsche Art; in Köln hatte direktes Gegenhandeln von deutscher 
Seite seine Absichten vereitelt. Wollte man etwa, wollte ins— 
besondere der Kaiser, kühn gemacht durch seine Erfolge im 
Südosten, Frankreich trotzen? Schon allein die Tatsache, daß 
der Ruhm der österreichischen Erfolge die Welt zu erfüllen, 
daß das deutsche Haus Habsbhurg im Wettbewerb um di—
	        

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Die Obligatorische Krankenversicherung. Internationales Arbeitsamt, 1927.
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