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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

526 Einundzwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
sitzenden des Stadtgerichts und den Stadtanwalt als Vertreter 
der Regierung im Stadtrate und Aufsichtsbeamten für den 
Vollzug der landesfürstlichen Verordnungen. Daneben war 
im Mittelalter der Stadtrat als eine freie autonome Behörde 
entwickelt worden. 
Da machte nun schon Kaiser Maximilian im Jahre 1517 
die Bestätigung der Wahlen der Mitglieder des Stadtrates 
und des Bürgermeisters von einer Untersuchung der Regierung 
darüber abhängig, ob die Gewählten auch zu „solchen Aembtern 
geschickt, nutzlichen und guet“ seien. Und 1526 erließ dann 
Ferdinand J. eine Stadtordnung, die die städtische Autonomie 
und vor allem die freie bürgerliche Entwicklung aufs ärgste 
unterband, die aber gleichwohl bis zur Regelung des Wiener 
Magistrats durch Kaiser Josef II. im Jahre 17883 in Kraft 
geblieben ist. Hiernach wurden die zwölf Beisitzer des Stadt⸗ 
gerichts von nun ab vom Landesfürsten frei ernannt; bestand 
ferner der eigentliche Stadtrat aus zwölf Personen, welche 
aus der Mitte der behausten Bürger, die aber kein Handwerk 
betreiben durften, genommen wurden; trat endlich neben den 
Stadtrat ein weiterer Rat von 76 Personen, zu dem die 
Handwerker freilich Zutritt hatten, der aber, dem Stadtrat 
untergeordnet, von diesem nur in außerordentlichen Fällen 
herbeigezogen wurde. Hört man nun noch, daß die Ergänzung 
dieser Körperschaften von im ganzen 100 Personen durchaus 
aristokratisch und nach dem Grundsatze der Inzucht erfolgte, 
zudem auch noch vom Landesfürsten abhängig war, so begreift 
man, daß unter solchen gebundenen Lebensformen ein frohes Er⸗ 
blühen wahrhaft bürgerlicher Interessen nicht zu erhoffen war. 
Die Wiener Verfassung wurde aber im allgemeinen vor⸗ 
bildlich nicht bloß für die Städte der altösterreichischen Lande, 
deren kleinere nicht einmal einen autonomen Bürgermeister, 
sondern statt dessen einen königlichen Richter besaßen, sondern 
seit dem Aufstande von 1547 auch für die böhmischen und 
nach der Schlacht am Weißen Berge auch für die mährischen 
Städte; namentlich wurde in Böhmen und Mähren ein Beamter 
nach Art des fürstlichen Stadtanwalts in Wien eingeführt,
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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