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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

534 Einundzwanzigstes Buch. Zweites Kapitel. 
die sich duckten und nicht dem Gefühl geschichtlich vererbter 
Pflichten gehorchten. Daher verlor sich in den Ständen die 
Größe der Auffassung, von der die Opposition des 16. Jahr⸗ 
hunderts getragen gewesen war: Müdigkeit und Engherzigkeit 
harakterisierten ein neues Tun, das immer mehr durch den 
engsten Kreis eigener Interessen begrenzt wurde. 
Fristeten die Stände gleichwohl noch lange Zeit ein wenn 
auch ziemlich im Dunkel verlaufendes Leben, so war die Ur— 
sache hierfür mehr in landesfürstlichen Bedürfnissen, als im 
Drange eigener Daseinsfülle zu suchen. Es dauerte eine gewisse 
Zeit, ehe die fürstliche Verwaltung die ständische aufgesogen 
hatte, und die Fürsten bedurften der Stände zur Steuer— 
bewilligung. 
Zwar griffen sie auch hier schon im 17. Jahrhundert 
vielfach über die „Landesfreiheiten“ hinaus, indem sie von 
sich aus vor allem indirekte Steuern, in dringenden Fällen 
sogar direkte ausschrieben (so z. B. die Turkensteuer vom Jahre 
1682, eine allgemeine Vermögenssteuer für die Gesamtheit der 
Erblande nach für alle gleichen Erhebungsgrundsätzen). Aber 
im ganzen schoben sie doch noch den Kredit der Stände zwischen 
sich und die Länder. Freilich wurde ihnen dabei die jährliche 
Vereinbarung der Landesauflagen mit den Ständen auf die 
Dauer lästig, und so kam es unter den Kaisern Leopold J. und 
Karl VI., und zwar ziemlich genau seit Beginn des 18. Jahr⸗ 
hunderts, zu den sogenannten Rezessen, Vereinbarungen zwischen 
Fürst und Ständen, wonach die Jahresbewilligungen der 
Stände von vornherein für eine Reihe von Jahren festgestellt 
wurden. 
Mit dieser Abschwächung, ja dem Schlußverlaufe nach 
faft Zerstörung des Steuerbewilligungsrechtes war nun aber 
den Ständen das Herzstück ihrer Macht genommen. Denn 
was bedurften sie weiter einer starken Einwirkung auf das 
Land durch eine eigene ständische Verwaltung, wenn diese ihrer 
Hauptaufgabe, der Steuererhebung und Steuerverwaltung, 
entkleidet war? Und schon früher, im unmittelbaren Zusammen⸗ 
hange mit der Gegenreformation und dieser folgend, hatten die
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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