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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

320 Einundzwanzigstes Buch. Drittes LKapitel. 
Überblicken wir jetzt die Schicksale der drei größten Staaten— 
bildungen in der norddeutschen Tiefebene um 1700, so sehen 
wir wohl, in wie merkwürdiger Übereinstimmung sie sich in 
einer ganz eigenen Richtung entwickelt hatten: ihre Herrscher 
waren überall zugleich in einem anderen Lande Könige ge— 
worden; so die Brandenburger in Preußen, die sächsischen 
Kurfürsten in Polen, die hannoverschen in England; als 
Präzedenzfall zu dieser Entwicklung ließe sich höchstens an— 
führen, daß die österreichischen Herzöge — der Tat nach auch 
noch vor gar nicht so langer Zeit — Könige von Ungarn ge⸗ 
worden waren. 
Freilich, eben dies Beispiel, falls es herangezogen werden 
darf, zeigt, daß die Erwerbung der Königskrone in den ver— 
schiedenen Fällen doch von sehr verschiedener Bedeutung war. 
Die Kurfürsten von Sachsen sind nur von 1697 bis 1763 
zugleich auch Könige von Polen gewesen; Hannover ist um 
zwei Menschenalter später außer Zusammenhang mit England 
geraten. Österreich-Ungarn aber bildet noch heute eine einzige 
große politische Macht, und auf der Verbindung Brandenburg⸗ 
Preußens unter der Königskrone hat sich das heutige Deutsche 
Reich aufgebaut. Unter den norddeutschen Staatsbildungen 
hat sich damit die brandenburgisch-preußische auf die Dauer 
als besonders beständig erwiesen, und das Beispiel Osterreichs 
zeigt wenigstens zum Teil, daß der Hauptgrund für diese 
Entwicklung gegenüber den anderen Mächten darin beschlossen 
lag, daß Preußen von Brandenburg nicht zu fern lag, und daß 
es sich mit ihm zu einem staatlichen Systeme verbinden ließ. 
Es waren Momente, die schon in der spezifisch norddeutschen 
Geschichte der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts auf die Dauer 
nicht ohne Bedeutung bleiben konnten. 
Im übrigen aber war diese Geschichte nicht bloß durch 
das Schicksal und die spezifischen Kräfte der bisher geschilderten 
Länder und auch der anderen deutschen Länder bedingt: daneben 
kamen vielmehr die nord- und nordosteuropäischen Mächte 
überhaupt in Betracht. Eine Tatsache von schwerwiegendem 
Gewichte, die sich fir Polen und Rußland daher erklärt, daß
	        

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Die Deutsche Wirtschaft. Hobbing, 1926.
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