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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

Deutschland unter den polit. Nachwirkungen des Dreißigjähr. Krieges. 403 
der Geschlechtsführer ermattete und schwand, um so mehr 
werden die einzelnen Geschlechter, noch jedes sozusagen ein 
Staat für sich, gegeneinander gewütet haben: und dies war 
vermutlich jener Krieg aller gegen alle, aus dem der Staat 
der endenden Urzeit hervorgegangen ist, jener Staat, den 
wir aus Cäsar und Tacitus genauer kennen. 
Wie dem aber auch im einzelnen gewesen sein mag: sicher 
ist, daß Kampf der Geschlechter gegeneinander häufig war und 
daß er einen Krieg aller gegen alle bedeutete. Denn noch in 
geschichtlicher Zeit gleicht die Blutrache, in deren Formen er 
sich vollzog, einem solchen Kampfe. Nicht darum handelte es 
sich in ihr, daß der Mörder, der den Angehörigen eines an⸗ 
deren Geschlechtes getötet hatte, von diesem, gleichsam schon 
zur Strafe, wiederum getötet wurde: nein, das beleidigte Ge⸗ 
schlecht griff einen jeglichen Angehörigen des Geschlechtes des 
Beleidigers tödlich an, und die Fehde endete somit grundsätzlich 
in der Vernichtung aller Glieder beider Geschlechter. 
Sucht man die psychischen Grundlagen und gleichsam 
Klammern dieser geschichtlich feststehenden Zusammenhänge 
unter der Beachtung der Überlieferung auf, die wir sonst über 
das Seelenleben der frühesten Zeit haben, so ist kein Zweifel, 
daß sie in der nahezu gleichen seelischen Ausstattung der ein⸗ 
zelnen Volksglieder gegeben sind. Darum der Mörder ein 
Exemplar nur der Männer seines Geschlechtes, fungibel gleichsam 
im juristischen Sinne dieses Wortes; darum Massenkampf ohne 
Organisation; darum ständige, durch Einspruch eines einzelnen 
nur in Ausnahmefällen zu beendigende Fehde. Es sind Zu⸗ 
stände, die, wenn wir sie durch moderne Ausdrücke adeln und 
wenn wir das Geschlecht als das Keimwesen eines Staates an⸗ 
sehen wollen, ein noch mangelndes Staatsgebiet — denn der 
Geschlechtsverband war durchaus ein Personalverband —, einen 
höchft schwächlich funktionierenden, ja noch mangelnden Schutz— 
abschluß des Staates nach außen und endlich einen grund⸗ 
sätzlichen Mangel jeder Diplomatie nach außen und jeder staats⸗ 
männischen Tätigkeit des einzelnen nach innen zeigen. 
Aber der uns wohlbekannte Staat der ausgehenden Ur—
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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