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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

412 Einundzwanzigstes Buch. Erstes Kapitel. 
und politische Entwicklung der Nation unter der oberen Schicht 
und Decke dieser universalen Beziehungen, die immer mehr 
verblaßten, stets selbständiger: der Gedanke der universalen 
Despotie entfärbte sich, und der des nationalen Staates und 
auch nationaler äußerer Geschicke gewann an Leben. 
Da war nun eben kurz vor und nach und zu den Gruün⸗ 
dungszeiten der fränkischen Monarchie einer der wichtigsten 
Fortschritte der internen nationalen Staatenbildung erfolgt; aus 
den Völkerschaften noch der taciteischen Zeit waren die Stämme 
der Franken und Alamannen, der Sachsen und Friesen, der 
Schwaben und Bayern hervorgegangen. Es mag dabei an dieser 
Stelle unerörtert bleiben, welches die tiefsten Veranlassungen 
dieses Wechsels gewesen sind: sicher steht als Ergebnis, daß 
von nun ab die Fixierung der Nation auf einen bestimmten 
Raum ständige Fortschritte machte. Gewiß ist der Begriff des 
Stammes noch bis ins 10. und 11. Jahrhundert, also auf 
etwa fünfzehn Generationen hin, zum größeren, wenn auch 
allmählich bis zum Verschwinden abnehmenden Teile nicht 
von der Landesgrundlage, sondern von der Personenzugehörig⸗ 
keit aus gebildet worden: so lange wirkte der ursprünglich rein 
personale Aufbau des altgermanischen Staates noch nach; und 
erst am Schlusse dieser Zeit entwickelte sich der Begriff Land 
und Leute als ein untrennbares, als ein im Grunde eine 
Einheit bezeichnendes Doppelwort. Und gewiß ist gerade in 
der deutschen Geschichte der Raum, dem die Geschicke der ge⸗— 
samten Nation eingeschrieben waren, noch lange großen Schwan⸗ 
kungen unterworfen gewesen, wie das eine Folge der nach 
West und Ost offenen Grenzen und noch mehr der Koloni— 
sation des Ostens vornehmlich vom 12. bis 14. Jahrhundert 
sein mußten. Allein daneben drängte die steigende Durchbildung 
des Ackerbaues doch zu voller Seßhaftmachung; nur in be— 
scheidenem Maße sind die einzelnen Stämme noch gewandert, 
soweit es sich nicht um kolonisatorische Ausbreitung handelte; 
und eben für ihre Kerngebiete erwuchs zuerst auf deutschem 
Boden der spezifisch deutsche Begriff, ertönte zum ersten Male 
der besondere Klang des Wortes Heimat.
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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