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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

794 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
Adel nur, damit er ihm diene. Schon Richelieu hatte in 
dieser Hinsicht die Konsequenzen des monarchischen Absolutismus 
klar gezogen; der Adel, hatte er gemeint“, müsse militärisch 
diszipliniert werden, sonst sei er unnütz, ja eine Last. Es war 
der Gedanke auch des großen Königs. Und darum scheute er 
sich nicht, ihn neben der wirtschaftlichen Privilegierung auch 
wirtschaftlich zu organisieren: die ritterschaftlichen Kreditvereine 
waren streng korporativ gebunden, jedes Rittergut mußte in 
sie eintreten und solidarisch mithaften; und gegenüber der 
Wirtschaftsführung notleidender Rittergutsbesitzer, namentlich 
soweit er sie etwa unterstützt hatte, sind wirtschaftliche Ein— 
griffe des Königs vorgekommen, die sich in nichts von der 
Prarxis der Verwaltung seiner eigenen Domänen unterscheiden. 
Bekannt aber ist, wie Friedrich den so disziplinierten Adel nun 
politisch hart und scharf in den Dienst des Staates und in 
den Dienst vornehmlich des Heerwesens gezwungen hat. 
Unter diesen Umständen darf man sagen, daß der Begriff 
der Sozialpolitik, wie wir ihn heute anwenden, dem Könige 
überhaupt fremd war. Seine charitativen Seiten, sein Aus— 
gehen nicht so sehr vom Staats- als vom Volksgedanken, 
eine Gerechtigkeitsidee waren vielmehr in der zweiten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts, soweit davon schon gesprochen werden 
kann, Eigentum des neu emporkommenden Bürgertums der 
Unternehmung und seines Geisteslebens, des Geisteslebens also 
des aufkommenden Subjektivismus: Entwicklungserscheinungen, 
denen der König innerlich und aus freudigem Herzen niemals 
aahegetreten ist. 
Von diesem Zusammenhange aus läßt sich nun auch am 
sichersten beurteilen, was der König im Grunde der sozialen 
Evolution des modernen Bürgertums gewesen ist. Gewiß hat 
er diese Entwicklung durch seine Handels- und Gewerbepolitik 
gefördert. Aber falsch würde es sein zu sagen, daß er seine 
Handels- und Industriepolitik auf sie angelegt habe; ganz 
andere Ziele vielmehr, finanzielle, politische, standen ihm vor 
1Test. polit. I, Ch. 3, 1.
	        

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Neuere Zeit. Heyfelder, 1906.
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