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Neuere Zeit (Abt. 2)

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Bibliographic data

fullscreen: Neuere Zeit (Abt. 2)

Multivolume work

Identifikator:
1892063557
Document type:
Multivolume work
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Deutsche Geschichte
Place of publication:
Berlin
Publisher:
Gaertner
Year of publication:
1891-
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Volume

Identifikator:
1892067714
URN:
urn:nbn:de:zbw-retromon-237124
Document type:
Volume
Author:
Lamprecht, Karl http://d-nb.info/gnd/118569015
Title:
Neuere Zeit
Volume count:
Abt. 2
Place of publication:
Freiburg im Breisgau
Publisher:
Heyfelder
Year of publication:
1906
Scope:
XIV S., S. [399] - 873
Digitisation:
2022
Collection:
Economics Books
Usage license:
Get license information via the feedback formular.

Chapter

Document type:
Multivolume work
Structure type:
Chapter
Title:
Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
Collection:
Economics Books

Contents

Table of contents

  • Deutsche Geschichte
  • Neuere Zeit (Abt. 2)
  • Title page
  • Einundzwanzigstes Buch // Erstes Kapitel. Deutschland unter den politischen Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges
  • Zweites Kapitel. Türkenkriege und spanischer Erbfolgekrieg; Österreich europäische Großmacht
  • Drittes Kapitel. Die norddeutschen Staaten und der nordische Krieg; Entwicklung des preußischen Königtums
  • Viertes Kapitel. Erste Waffengänge Österreichs und Preußens; Preußen europäische Großmacht
  • Index

Full text

300 Einundzwanzigstes Buch. Viertes Kapitel. 
den tiefsten Grund eines Charakters ändern könnten; nur 
oberflächliche Eigenschaften, glaubte er, ließen sich austreiben, 
allen vornweg die Faulheit; und bilden könne man ja in erster 
Linie gewiß Verstand und Urteilskraft, aber nicht nur sie, 
sondern auch Phantasie und Gedächtnis seien in Pflege zu 
nehmen. Stellte sich damit Friedrich gleichsam zwischen indi— 
oidualistische und subjektivistische Erziehungsideale, so fand diese 
Stellungnahme auch auf dem Gebiete der Einzelauffassungen 
ihren Ausdruck: der König verlangte trotz seines engen Ver— 
— 
ohne Betonung des nationalen Geistes; und er zeigte in der 
Auswahl der Unterrichtsgegenstände eine gewisse Vorliebe für 
Geschichte und auch Griechisch — ohne doch deren spezifisch 
subjektivistische Werte zu schätzen. 
Bei dieser Haltung begreift es sich ohne weiteres, daß 
Friedrich in der Fürsorge für die geistige Wohlfahrt seiner 
Untertanen, die sich fast nur auf dem Gebiete des Unterrichts 
iußerte, seine Teilnahme nicht an erster Stelle der Elementar— 
schule und der, Hochschule zuwandte. Den tieferen Problemen 
der Universitäten stand er trotz alles Strebens nach abgerundeter 
Weltanschauung — oder vielleicht auch eben deshalb — fern; 
er hielt sich für seine Bedürfnisse in dieser Hinsicht an seine 
ranzösischen Freunde und die Berliner Akademie; gefördert 
wurde an den Universitäten höchstens die Philosophie; im 
übrigen mußte Halle mit einem Etat von 18116 Talern, Königs⸗ 
derg gar mit einem solchen von 6100 Talern auskommen. Der 
Flementarschule aber trat Friedrich insofern nicht nahe, als 
die Lösung der speziell erzieherischen Probleme, die ihn be— 
wegten, seiner Ansicht nach nicht deren Sache war: sie sollte 
iich damit begnügen, elementare Kenntnisse zu verbreiten. Das 
ist es, was die Generalschulordnung vom Jahre 1763 predigt; 
das entsprach der geringen Meinung des Königs von dem 
pädagogischen Werte der Religion, so wenig er persönlich 
unfromm war: denn höheren erzieherischen Idealen konnte die 
Elementarschule wohl kaum anders als durch Entwicklung der 
religiösen Erziehungsprobleme nähertreten.
	        

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Recht Der Schuldverhältnisse. Schweitzer, 1910.
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